* Gisa Pauly, Die Frau des Germanen (Historische Romane sind irgendwie nicht mein Genre. Ein bisschen Recherche über die germanisch-römischen Auseinandersetzungen, ein bisschen SM und historische Frauenrollen zu etwas extrem Langweiligem verquirlt. Der erste Satz führt eine der Hauptfiguren mit dem passendem Namen Thusnelda ein und besser wird's dann auch nicht.)
* Robert Paisley, Sticky (Sci-Fi, again this one could have used some editorial work, especially because one of the main storylines, a lovestory between the main character and a super-intelligient psychatrist under dumb blond sexbomb camouflage, doesn't work out very well. The main story though about humans collected by aliens as just another bug species from a random planet is quite nice.)
* Robert Paisley, The Dragon Hunters (Starts as your average fantasy in kind of a medivial England, but all of a sudden a post-apocalyptic story in the future. It's a bit bloody and could have used some more work, but it was nevertheless a pleasant read. As a free ebook from feedbooks.com it stood out from the mass.)
* Joshua Palmatier, Die Kämpferin (Standardfantasy, sagen wir mal so: Nicht so schlimm, dass ich die beiden ersten Teile nicht gelesen habe. Hätte ich nicht zufällig und unwissend mit dem dritten und letzten Band angefangen hätte ich vielleicht weitergemacht, aber so ist auch gut.)
* Becca Fitzpatrick, Engel der Nacht (Auweia. Geschichten von, mit oder über Engel, die nicht von Gaiman/Pratchet geschrieben sind, sollte man meiden. Und selbst wenn man das nicht grundsätzlich tut, sollte man diesen Teenie-Ami-Schmarrn um gefallene Engel und Highschooltussen ganz bestimmt nicht lesen.)
* Wilfried Eggers, Paragraf 301 (Eigentlich als leichte Zwischendurchlektüre vom virtuellen Stapel gezogen, fand ich mich zwischen deutsche Asylgesetzgebung oder besser wohl Asylablehnungsgesetzgebung und den Völkermorden im Staatsgebiet der Türkei wieder. Eggers mag offensichtlich seine Figuren, die alle aus unterschiedlichsten Gründen Probleme bekommen und eigentlich nur das Richtige tun wollen, und hat auch was mitzuteilen. An manchen Stellen hätte man vielleicht der Story zuliebe einen Schlenker in der Geschichte einsparen können, aber letztlich war das Buch eine positive Überraschung.)
* China Mieville, The City & The City (Wow! The book was giving me a hard time. Not because I don't like it, but because it's difficult to read. Lots of strange words, some not even English. But worth any minute. What starts as a regular crime story very fast turns into something very spooky, scary, opressive, alien. But strangely familiar at the same time. Right now nominated for the year's best read.)
* Christian Saehrendt, Ist das Kunst oder kann das weg? (Wurde mir zur Vorbereitung auf meinen Documenta-Besuch geliehen. An einigen, wenigen Stellen komisch-depressiv, ansonsten langweiliger als Kassel selbst.)
* Dagmar Fohl, Das Mädchen und sein Henker (Historischer Roman. Das und der Titel sagt alles, was man wissen muss.)
* Ian C. Esslemont, Night of Knives (After reading through The Malazan Book of the Fallen by Steven Erikson it's only logical to go on with Ian C. Esslemont Books in the same World. As the two have created and worked on this together it's hardly a difference. Night of Knives describes 24 hours around the disappearence/murder/transcendence of the emporer Kellanved and his buddy Dancer. It delivers the usual devastation and closes a gap in the history of Malaz. And I must admit I was immediatly drawn into the dark atmosphere again ...)
* Sandra Brown, Eine unmoralische Affäre (Ich weiß, dass Liebesromane beliebt sind, dazu muss man nur auf die "meistverkauftesten Bücher" bei großen Anbietern klicken. Mir war auch klar, dass das schlimme Bücher sind. Aber das sie so schlimm sind, konnte ich mir nicht vorstellen. Schlimmer noch, dieses Liebesgeschichtchen wurde von einem deutschen Verlag gekauft, um es zu übersetzen. Das lässt sich doch schneller neu schreiben. Außerdem bin ich entsetzt, dass öffentliche Gelder verwendet werden, um solche Schmonzetten in den Hamburger Bücherhallen anzubieten. Immerhin digital, da entfällt der Vorwurf der Papierverschwendung.)
* Wolfgang Brenner, Bollinger und die Barbaren (Krimiartiges im französisch-detschen Grenzland, komisches Gejammer über Frauen, ein Unlogisches Ende und nichts was man sich merken muss. Also genau das richtige nach dem eben gelesenen Baroque Circle)
* Neal Stephenson, The System of the World - Vol 3 of the Baroque Circle (After reading the first 2 parts while cycling in Sweden, I kept this one until I hit the road again. So this was read while cycling along the Polish coast. The final volume of the Baroque Circle is as great as the precessors. Very well researched, very well written always a bit on the ironic site. The author is a bit obsessed with the town's smell and human turds all over the place, but I guess that's just the way it was at that time. The story of Dr. Waterhouse comes to kind of an end matching the end of a period that maybe opens up more questions than delivering answers. But as we know from the autor's book Cryptonomicon the successors of Dr. Waterhouse stay in business ...)
* T. C. Boyle, Die Frauen (Das ist wieder eines der Bücher, in denen Boyle "große Amerikaner" porträtiert, hier den Architekten Wright. Während ich "Willkommen in Wellville" großartig fand, setzt dieses die Tendenz danach fort: jede dieser literatischen Biographien wird noch langweiliger als der Vorgänger. Das war jetzt hart an der Grenze.)
* T. C. Boyle, When the killing is done (Again a nice one from Boyle, a story about some small Islands near St. Barbara, very different family histories and interests who fight for their version of the "correct managed island". And as the cover claims: "Shipwrecks galore".)
* Robert Harris, Fear Index ( Im übrigen wieder ein Ebook, für das ich in den USA Steuern gezahlt habe. In diesem Fall wäre es aber - für den doppelten Preis - als englisches Ebook in Deutschland erhältlich gewesen. Ich würde ja gerne wissen, wieviel vom doppelten Preis beim Author ankommt. Die Story ist OK, aber so richtig zündend ist das nicht. Womöglich bei Suarez geklaut.)
* Andreas Brandhorst, Die Stadt (Jenseitsgeschichte mit einem Schuss Endzeitromantik. Irgendwie nett zu lesen, das Buch nimmt rechtzeitig noch an Fahrt auf, aber insgesamt ist die Story doch eher dünn und die mythischen/biblischen Hinweise und philosophischen Gedanken eher bemüht.)
* Marica Bodrozic, Das Gedächtnis der Libelle (Roman? Keine Ahnung, wie ich dran gekommen bin, aber es gehört zu den ganz wenigen Büchern, die ich nicht zuende gelesen habe. Aber die ersten 30 Seiten waren schon ziemlich schlimmes Geseier, das halte ich nicht länger aus.)
* Herrmann Bauer, Karambolage (Irgendwie Zeit für Lokalkolorit: Österreichischer Krimi, der in seiner östereichischen Sentimentalnaivität und mit seinen durch die Bank unsympathischen Charakteren eher nervt. Die Geschichte selbst findet erst gar nicht statt und löst sich dann genauso schnell wie unglaubwürdig auf.)
* Uta-Maria Heim, Das Rattenprinzip (Krimi, genauso wie mir schon im richtigen Leben die Komik aus den Unterschieden des Badensischen und Schwäbischen nicht vermittelt werden konnte, schafft es die auch literarische Umsetzung in dieser wirren Geschichte nicht, den Großraum Stuttgart auch nur im Ansatz sympathisch zu machen.)
* Philip Pullman, His Dark Materials - The Amber Spy Glass (The story - this is the third and last part - completely lost his drive, just for putting the pieces together it was much to long.)
* Philip Pullman, His Dark Materials - Northern Lights / The Subtle Knife (A multiversum story about two kids choosen to save the worlds. Sounds awful, but the first two parts of the trilogy "His Dark Materials" - I'm working on the last part right now - have been a nice read.)
* L. Lee Lowe, Mortal Ghost (Fiction, another nice surprize from
feedbooks or to be more specific
L. Lee Lowe - a quite entertaining story about a lost youth with kind of supernatural powers. He tries to fight or control it but his - or others? - memories and the terrible forces let loose by him provide desasters ... when I thought, there can't be a satisfying ending the book anymore, the story ends with a classical showdown but delivers an epilogue to make it an somehow open end.
* Haruki Murakami, 1Q84 Band 3 (Roman - Die Auflösung zu den ersten beiden Bänden, liest sich gefällig weg, Murakami spielt wieder mit Einzelgängern, die zwischen verschiedenen Welten/Realtäten wechseln. Das ergibt eine paar Stunden nette Unterhaltung, ist besser als die letzten Werke, ja erinnert in guten Momenten sogar an seine großen Romane wie Hard-boiled Wonderland oder Wilde Schafsjagd, aber reicht letztlich auch nicht daran.)
* Iain M. Banks, Surface Detail (Another culture novel, a quite entertaining story about life, death and hell. Artificial hells that is. Also another lecture about the problems of a "perfect" society run by hyperintelligient machines.)
* Wolfgang Herrndorf, tschick (Als Film würde man wohl sagen Roadmovie, das ganze schreit auch ein bisschen nach Verfilmung. Ein sehr unterhaltsamer Roman über die Sommerferien eines 14jährigen.)