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Gelesen Juni 2013

Das sieht trauriger aus, als es ist, denn ich beisse mich gerade durch David Mitchell, Cloud Atlas, was mich und meine Englischkenntnisse ziemlich fordert.

* Joy Fielding, Im Koma (Eigentlich eine ziemlich gute Idee, teilweise auch gut beschrieben, aber der süssliche US-Heileweltkleister nervt irgendwann doch. Und ich habe mir sagen lassen, das wird bei weiteren Büchern der Autorin immer vorhersagbarer.)
* Sabine Thiesler, Nachtprinzessin (Wie schon beim Kindersammler ist die Autorin dichter am/im Täter, als man manchmal möchte. Das ist schon ziemlich gut. Ich kann schwer sagen, was mich trotzdem teilweise stört. Irgendwie ist die Sprache manchmal zu perfekt nach den Richtlinien des Leistungskurses "Kreatives Schreiben" konstruiert, das ist vielleicht zu distanziert und wenig authentisch.)

Gelesen Mai 2013

* Jan Karon, In the Company of Others (Hmm. I don't get it. No crime story, no love story, actually no story at all. Too much religion and patriotism, but that's also not the main topic, there is just none. Boring. Even I stopped reading after two thirds of the book.)
* Kari Köster-Lösche, Der Tote am Hindenburgdamm (Obwohl historischer Regionalkrimi extrem schlimm klingt, ist das Buch nur normal schlimm. Flache Charaktere und irgendwie sind auch die eigentlich spannenden historischen Hintergründe nicht ausgereizt.)
* Irgendein Buch, dass mir ums Verrecken nicht einfällt ...
* Jonathan Lethem, Chronic City (Roman. Leicht wirre, unterhaltsame Story über Realität in Manhattan. Oder das was Leute dafür halten.)

Gelesen April 2013

* Randy Wayne White, Deep Shadow (Thriller. A biologiest, a hippie, a redneck and a teenager go for a treasurehunt and have to face the dangers of diving, psychomurder on the run and a quasi ancient gigantic lizard. Questions?)
* Stephen King, Blockade Billy (Novella. Nice read for the second part of a 12-hour trainride.)
* Jeff Vandermeer, City and Saints of Madmen (I guess I start to understand, why Jeff Vandermeer is called the founder of "The New Weird". Weird it was. Sometimes interesting, but sometimes also boring. I'd liked more of a story and less footnotes, fake literature lists and so on.)
* Stefan Haenni, Narrentod (Krimi. Ein paar interessante neue Schweizer Begriffe. Das war es dann aber auch.)

Gelesen März 2013

Drei Bücher gleichzeitig zu lesen, habe ich schon lange nicht mehr gemacht. Und den Vorsatz "nicht soviel Scheiße lesen" habe ich wohl nicht eingehalten.

* Michaela Schaffrath, Ich - Gina Wild (Textquickie. Frau Schaffrath versucht in dieser sprachlich wie inhaltlich gleichermaßen dünnen Aschenputtelgeschichte zu vermitteln, dass wir sie alle liebhaben sollen, auch wenn im Gegensatz zu ihren Brüsten alle Orgasmen echt waren. Ohne an das Arschlochniveau anknüpfen zu können, erinnert die Nummer mit der geplatzten Narbe beim Dreh nach der OP ein bisschen an Dieter Bohlen, der mit Penisbruch auf der Suche nach seinem Arzt ist.)
* Burning Lamp - Quick, Amanda (Probably the same mysterious source like the last. Kind of romantic Fantasy. It's a pitty, the story really has potiential, but it's completely screwed up with this romantic, conservative and antifeminist bullshit.)
* Janet Evanovich, Sizzling Sixteen (Novel. Probably mostly entertaining as just another practice in US-English. In German I'd call the story a "Räuberpistole." And concept of gender relations is a bit outdated. But maybe I'm not in the target group. How the hell did this end up on my pocketbook?)
* Michael Joho, Polnisches Leben in Hamburg (Ein Reader der Landeszentrale für Politische Bildung, Hamburg. Wenn man sich für das Thema interessiert, ganz nett zu lesen.)
* Warren Ellis, Crooked Little Vein (Shit-magnet and private eye Michael McGill somehow drinks hisself through a lot of perversion in today's USA while hunting a book. Funny, in parts even subversive but no must-read.)

Gelesen Februar 2013

Da ich aus irgendeinem Grund über diesen älteren TAZ-Artikel über eine Wallace-Biographie gestolpert bin, ist mir nochmal klar geworden, dass ich eigentlich nicht mehr so viel Schrott lesen will. Mit Martin und Schollmeyer habe ich da aber versagt ...

* Steven Erikson, Crack'd Pot Trail (Novel. A leftover from Eriksons big series The Malazan Book of the Fallen, but I don't really get into it.)
* Markus Schollmeyer, Anklage: Im Auftrag Der Gerechtigkeit (Erstmal ist das ganz schlecht geschrieben. Eine echte Handlung gibt es auch nicht. Mir ist auch gar nicht klar, was das eigentlich für ein Genre ist. Ich fand es so schlimm, dass ich dem ganzen sogar eine kurze Internetforschung habe folgen lassen. Der Autor verarbeitet in seinem Büchlein wohl (auch) Autobiographisches. Irgendwie geht es um ein Problem mit dem Begriff "Gerechtigkeit" und der Umsetzung entsprechenden Konzepte. Vielleicht kann das von Schollmeyer gegründete Institut für Gerechtigkeitsforschung eines Tages Licht ins Dunkel bringen. Die von Schollmeyer ebenfalls betreute Seite Freikopf schafft es bei mir jedenfalls nicht.
* Neal Stephenson, Diamond Age (Sci-Fi, really great stuff. Basically about growing up, [self-]learning and different concepts thereof. Starting with educational fairytales and ending with highend computer games. And already small hints at his later amusing ironical view on altfashioned british establishement. Today the authour would call the engineer John Percival Hackworth probably Waterhouse.)
* Neal Stephenson, Zodiac (One of the early works of Stephenson and while it is entertaining, sometimes the protagonist an environmentalist fighting chemical companies in the area of Boston is a bit too cool, too selfassure for my taste.)
* George R. R. Martin, Das Lied von Eis und Feuer
#9 Der Sohn des Greifen
#10 Ein Tanz mit Drachen (Siehe Januar.)