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Gelesen August 2014

* Joe Abercrombie, The First Law - Before they are hanged (While the story and fighting went on, not much news from the female front, although one and a half female character seem to be established and important part of the story. The main male characters and their struggles are still entertaining, but for me a bit less fighting and a bit more storytelling would be nice.)
* Joe Abercrombie, The First Law - The Blade itself (A fantasy story about an earthlike world were magic has mostly disappeared and barbarians in different steps of so called civilisation, fight each other. The body count isn't as high as in books from Stevenson or Cook, but a lot of bloody combat of small groups is written in detail. A lot of the main male characters are described in a way that made them ambiguous, so there is no black-white scheme of things which make the story much more interesting to read. Unfortunately the same can't be said about the female characters. If there are any at all, they are pretty one-dimensional. Although the setup is a typical patriarchic society - the worthlessness of women is something all characters seem to agree on without even talking about it - the ignorance about women makes the book a lot less interesting.)
* Jonathan Lethem, Fortress of Solitude (A good read about a white boy growing up in a mostly non-white Brooklyn, obsessed with comics, graffiti, music but always afraid to get bullied by others. Mostly for a reason. I'm curious about other books from Lethem.)
* Stephen R. Lawhead, Strahlenlicht (Eigentlich war ich neugierig, aber schon beim vorherigen Band "Die Seelenquelle" hatte ich die Befürchtung geäußert, die Reihe könnte als quasi-religiöses Erweckungsmärchen enden. Aber es kam schlimmer. Während die Handlung praktisch nicht mehr stattfand, wurden am Ende reihenweise Charaktere einfach abserviert und der Rest in einer hundert Seiten langen Wolke aus pseudoreligiösem Erweckungsquatsch versteckt. Wie es ausgeht? Kann ich nicht sagen. Entweder habe ich es nicht verstanden oder es gibt einfach kein Ende und auch nix zu verstehen.)
* Friederike Schmöe, Ein Toter der nicht sterben will (Das war ein "Zwischenbuch für ohne Hirn", aber dafür war es auch zu noch dumm. Und Dank des Cliffhangers weiß der geneigte Laverde-Fan auch gleich, dass es im nächsten Band mit dem Thema Organspende weitergeht. Das wäre ja nicht schlimm, ist schließlich ein dankbares Krimithema, aber das drumrum gekleisterte Moralgefasel und der vermutlich fragwürdige Standpunkt der Autorin ist dann doch ein bisschen viel.)

Gelesen Juli 2014

* Neal Stephenson, Reamde (Only this book this month? Unbelievable. But it was a long and a real good one. Stephenson is able to mix up the war on terror, Computergames including goldfarming, Mafia and other stuff into one big mess without being too artificial about it.)

Gelesen Juni 2014

Nicht wirklich viel, aber zweimal in Holz:

* Kerstin Ekman, Skord von Skuleskogen (Roman über einen Troll unter Menschen und wie er sich durch zwei Jahrhunderte Menschheitsgeschichte laviert, studiert und manövriert. Recht unterhaltsam.)
* Pablo Tusset, Die lachenden Leichen (Nicht wirklich ein Krimi, eher ein satirischer Blick auf Spanien, der sicher noch komischer wäre, würde man sich dort auskennen.)
* Neal Stephenson, Snow Crash (I like the book, although it's not Stephenson's best one.)

Gelesen Mai 2014

* Neal Stephenson, Snow Crash (Just started ...)
* James Patterson, Sündenpakt (Vermutlich hat mich das Stichwort "Basketball" zu diesem Werk greifen lassen, aber das spielt dann keine wirkliche Rolle. Eine typische Geschichte über einen scheinbar erfolglosen Anwalt, der sich entscheidet gegen erhebliche Anfeindungen seines sozialen Umfeldes, einen unschuldig Angeklagten Jugendlichen zu verteidigen. In einem merkwürdigen Nebenstrang taucht dann auch die nie vergessene Ex-Freundin als Unterstützung und zur Versöhnung auf. Eigentlich ein blödes Buch. Und ziemlich viele Lücken. Bis dann auf den letzten 20 Seiten nochmal alles auf den Kopf gestellt wird, denn der Gute ist der eigentlich Böse und die Story ist noch viel unlogischer als bis dahin ohnehin schon. Es scheint aber, dass diese mageren 20 Seiten Unlogik andere Menschen Patterson als tollen Schriftsteller abfeiern lassen.)
* Friederike Schmöe, Wernievergibt (2011 habe ich schon mal zwei Laverde-Krimis von Schmöe gelesen - gut, dass ich hier jetzt buchführe . und mein Kommentar war "OK. Muss man sich aber nix von merken." Dem ist nichts hinzuzufügen.)
* Friederike Schmöe, Wasdunkelbleibt (Hier muss ich jetzt aber doch was hinzufügen: Dieser Band war nicht nur kurz, er war auch richtig schlecht geschrieben, hatte eine noch unlogischere Geschichte und war auch sonst nicht weiter zu empfehlen.)
* Sara Paretsky, Body Work (Crime Novel, obviously part of a serie. Chicago based super private eye  V. I. Warshawski bores the reader with her awesomeness. She is so rightful about herself and has some straight opinions, it reads very conservative if not right winged to me.)

Gelesen April 2014

* Anna Quindlen, Every Last One (At first 200 pages of lament of an american housewife and mother. As I'm no housewife, no mother, no american it was kind of boring. But than all of a sudden something really horrible happens to the women's family. The first part of the last sentence is still true, but it's not really boring anymore. It's also very well written.)
* Michael Crichton, Pirate Latitudes (Read like an old fashioned pirate movie. Including a weird kraken attack that doesn't fit into it.)
* Lilly Brett, Chuzpe (Roman, den man als Film wohl unter Komödie einsortieren würde. Vermutlich sollte auch "ironisch-liebevoll" in einer Beschreibung auftauchen. Ganz unterhaltsam.)
* Jussi Adler-Olsen, Das Alphabet-Haus (Was für eine dämliche Räuberpistole. Und schlecht geschrieben [oder übersetzt].)

Und Holzbuchstapel abbauen:

* Thomas von Steinacker, Das Jahr in dem ich aufhörte mir Sorgen zu machen und anfing zu träumen. (Was für ein schrecklicher Titel. Und im Covertext steht "pynchoresk", wobei relativ schnell klar wird, dass der Autor mit Pynchon außer dem Vornamen nichts gemein hat. Nicht jede wirre Handlung ist gleich eine an Pynchon erinnernde Geschichte. Trotzdem, zumeist im weniger wirren Teil, ist die Geschichte der immer offensichtlicher nicht mehr klar kommenden Versicherungsmaklerin ganz unterhaltsam.)
* Paolo Roversi, Milando Criminale (Roman, bei dem man mal wieder nicht weiß, ob die Übersetzung vielleicht was zerstört hat. Es ist jedenfalls eine Mischung aus kulturhistorischen Referat und pathetischer Heimatkunde über das Mailand der 60er Jahre. Den merkwürdigen Halb- und Teilsätzen fehlt gerne mal das Prädikat. Es ist nichtmal interessant, weil die politische Reflexion eigentlich ganz fehlt. Und es ist auch nicht unterhaltsam, weil die - vermutlich zeigenössisch durchaus richtig getroffene - Mackerscheiße nervt.)
* Joachim Meyerhoff, Alle Toten fliegen hoch (Roman über einen norddeutschen Jugendlichen der für ein Jahr nach Wyoming geht und auf die teils befremdlichen Eigenarten in der US-Einöde stößt. Das Ganze ist verquirlt mit der deutschen Familiengeschichte, wo während des Ausstauschjahres einer der Brüder des Protagonisten bei einem Unfall stirbt. Sehr unterhaltsam, flüssig geschrieben, aber vermutlich nix, was lange hängenbleibt.)