Skip to content

Gelesen 2014

Dieses Jahr sind es 50 Bücher gewesen und wenn ich auch kein Bookpunk mit detaillierter Auswertung bin, so lies sich doch schnell auszählen, dass darunter 26 englische und 24, z. T. aus anderen Sprachen übersetzte, deutsche Büchern waren. Nicht mal ein Drittel (15) der AutorInnen sind weiblich. Mit Sachbüchern habe ich es nicht so. Und ein so richtig hirnzerblasendes Lesejahr war's auch nicht. Könnte ich das rotte eingebettet Javascript-Dingens bedienen, wäre ich vermutlich hier dabei.

50 Simone Buchholz Knastpralinen
49 Simone Buchholz Revolverherz
48 Walter Moers Stadt der träumenden Bücher
47 David Benioff Stadt der Diebe
46 Ivo Pala H2O - Das Sterben beginnt
45 N. K. Jemisin The Hundred Thousand Kingdoms
44 Richard North Patterson In the Name of Honor
43 James Patterson & Howard Roughan Don't Blink
42 Corinna T. Sievers Maria Rosenblatt
41 Nikolas Preil Bierbrut
40 Nir Baram Gute Leute
39 Pablo Tusset Im Namen des Schweins
38 Junot Diaz's The Brief Wondrous Life of Oscar Wao
37 Jussi Adler-Olsen Das Washington Dekret
36 Octavia E. Butler Fledgling
35 Pablo Tusset Das beste was einem Croissant passieren kann
34 Johannes Herber Almost Heaven - Mein Leben als Basketballprofi
33 Joe Abercrombie The First Law - Last Arguments of Kings
32 Joe Abercrombie The First Law - Before they are hanged
31 Joe Abercrombie The First Law - The Blade itself
30 Jonathan Lethem Fortress of Solitude
29 Stephen R. Lawhead Strahlenlicht
28 Friederike Schmöe Ein Toter der nicht sterben will
27 Neal Stephenson Reamde
26 Kerstin Ekman Skord von Skuleskogen
25 Pablo Tusset Die lachenden Leichen
24 Neal Stephenson Snow Crash
23 James Patterson Sündenpakt
22 Friederike Schmöe Wernievergibt
21 Friederike Schmöe Wasdunkelbleibt
20 Sara Paretsky Body Work
19 Anna Quindlen Every Last One
18 Michael Crichton Pirate Latitudes
17 Lilly Brett Chuzpe
16 Jussi Adler-Olsen Das Alphabet-Haus
15 Thomas von Steinacker Das Jahr in dem ich aufhörte mir Sorgen zu machen und anfing zu träumen.
14 Paolo Roversi Milando Criminale
13 Joachim Meyerhoff Alle Toten fliegen hoch
12 Glen Cook Soldiers Live
11 Glen Cook Water Sleeps
10 Glen Cook She is the Darkness
9 Glen Cook Bleak Seasons
8 Glen Cook Dreams of Steel
7 Glen Cook Shadow Games
6 Glen Cook The White Rose
5 Glen Cook Shadows Linger
4 Glen Cook The Black Company
3 Suzanne Collins The Mockingjay
2 Suzanne Collins Catching Fire
1 Suzanne Collins The Hunger Games

Gelesen Dezember 2014

* Simone Buchholz, Knastpralinen (Krimi, erneut landen wir mit der schrägen Staatsanwältin mit problematischem Verhältnis zu Alkohol und Emotionen mitten im ganz normalen Wahnsinn St. Paulis. Und weil die Autorin ihre Protagonistin Recht & Gesetz nicht immer ganz so ernst nehmen lässt, bleibt auch genug Raum für ein halboffenes, für einen Krimi fast märchenhaftes Ende.)
* Simone Buchholz, Revolverherz (Krimi. Laut Cover ein "Hamburg-Krimi", genauer eigentlich ein St. Pauli-Krimi. So kann man auch nur schreiben, wenn man länger und gerne auf St. Pauli wohnt. Die eigentlich Kriminalgeschichte ist fast nebensächlich, das alltäglich Überleben der Hauptfiguren und sonstigen Gestalten ist auch schon aufregend genug. Es ist total gemein dieses Buch in die ja eigentlich eher diffamierende Regionalkrimiecke abzuschieben, das ist alleine sprachlich eine ganz andere Liga.)
* Walter Moers, Stadt der träumenden Bücher (Roman eines bücherwahnsinnigen Autors mit überschäumender Fantasie. Auch wenn es mir in Teilen etwas zu sehr ins kinderbuchmässige abgeleitet ein tolles Buch.)
* David Benioff, Stadt der Diebe (Roman. Eine ziemlich abenteuerliche Geschichte über Freundschaft, Liebe und Überleben in der UdSSR während des 2. Weltkrieges. Das war sehr unterhaltsam.)
* Ivo Pala, H2O - Das Sterben beginnt (Thriller. Böser Mensch mit Nazivorfahren macht Anschläge mit Atommüll. Böser Verteidigungsminister und böseböse Staatsekretärin versuchen, die Chance zu nutzen und in Deutschland mittels Notstands eine Diktatur zu errichten. Heldenhafte Spezialkräfte machen aber alles wieder gut, auch wenn sie dabei morden, foltern und auch sonst einen Furz auf Moral geben. Was für ein Scheißbuch.)
* N. K. Jemisin, The Hundred Thousand Kingdoms (Fantasy. It's not good, it's not bad. I can't really make something out of it, but will try something else from the author.)

Gelesen November 2014

* Richard North Patterson , In the Name of Honor (Basically a story about a family in US military that get's in trouble when the son kills his defacto brother-in-law. A brave military laywer tries to save him from a sentence and digs deep into the family relations. Unfortunately after 20% of the book the "real" story was quite obvious to me and the boring reports from juristic catfights didn't attract me a lot. Neither did the pathetic love story. But I'm still astonished how unlinked the us army is from the real world. Oh, and the authors mission to write about PTSD is as obvious as stupid, as it still fancied the idea of a good soldier or justified war. I tend to have a pacifist attitude and quote Tucholsky here: "Soldaten sind Mörder" - when they don't deal well with murder it at least shows they are still human beings. Any attempt to "better" the system to make war and avoiding the psychological downsides for the soldiers is just beside the point. Fuck the army.)
* James Patterson & Howard Roughan, Don't Blink (Thriller that is overdoing nearly everything. Penny dreadful.)
* Corinna T. Sievers, Maria Rosenblatt (Holzbuch von unserem Altpapiercontainer. Sah trotz Highheels auf dem Cover ganz nett aus und ist bei Nautilus erschienen, also dachte ich mir, könnte auch gut sein. War's aber nicht. Vermutlich der Versuch von Nautilus auch in Shades of Grey zu machen. Superschlaue Kommissarin mit viel zu viel Geld, einem problematischen Umgang mit toxischen Substanzen und wenig Reflexionsvermögen botoxt, shoppt, tablettet und trinkt sich durch 140 armselige Seiten, in denen es mehr ums Ficken bzw. nicht Geficktwerden geht, also um den Kriminalfall. Nicht, dass der irgendwie spannend wäre. Hier wird mal wieder deutlich das Frauenmacht und -selbstbewusstsein noch nicht zwangsläufig auch das Erfüllen alter feministischen Forderungen ist.
* Nikolas Preil, Bierbrut (Horrorkrimi. And Horror it is. Aber eher unbeabsichtigt. Ein Buch das mit der Warnung beginnt, man müsse es lesen, um es zu begreifen. Das ist natürlich richtig, aber ungefähr genauso aussagekräftig wie der Aufdruck "enthält Alkohol" auf einem Bierflaschenetikett. Außerdem muss man ehrlich sagen: Man muss das Buch nicht lesen. Ok, vielleicht begreift man es dann auch nicht, aber diese ebenso hastig wie schlecht zusammengeschriebene Novelle über eine Wandlung vom Mensch zum Monster mit allerhand Splatter und "ich-schreibe-mal-was-ganz-ekliges"-Schnipseln langweilt vom ersten bis zum letzten Wort. Am meisten nerven die Kapitelenden, in denen einem jeweils noch mal mit dem Holzhammer eingeprügelt wird, dass das bestimmt noch viel, viel, viel schlimmer kommt und gar nix gut wird. Was natürlich halbwegs stimmt, zwar wird das Buch nicht schlimmer, weil es so tief unten anfängt, dass da nicht mehr viel geht, aber es wird auf gar keinen Fall gut. Erstes Bändchen der Reihe "Monster, Mumien, Mutation" - was für eine originelle Alliteration! - deren nächsten Folgen schon erschienen sind, hier aber eher nicht diskutiert werden ...)
* Nir Baram, Gute Leute (Roman eines Israelis über eine russischen Jüdin und einen deutschen Amerikafan die während des zweiten Weltkrieges im Bemühen ihren eigenen Arsch zu retten ziemlich viel falsch machen. Anstrengend, teilweise interessant, teilweise auch einfach nur ermüdend.)

Gelesen Oktober 2014

* Pablo Tusset, Im Namen des Schweins (Seltsam. Fast ein Standardkrimi, aber eben nur fast. Zieht sich aber)
* Junot Diaz's, The Brief Wondrous Life of Oscar Wao (I'm a bit annoyed by all the spanish slang words as I don't know spanish and I already struggle with us-american hispano slang. But it's interesting and definetely telling me something about parts of society I don't know much about)

Update:
*Jussi Adler-Olsen, Das Washington Dekret (Irgendwann dieses Jahr habe ich dieses wirklich erbärmlich schlechte Buch auch noch in den Fingern gehabt.)

Gelesen September 2014

Bevor der Oktober auch gleich rum ist:

* Octavia E. Butler, Fledgling (Bookpunks recommended more diverse reading, so here we go: I haven't read vampire novels for ages and don't favour this genre much. Nevertheless I've read Fledgeling during the weekends longish train rides. It was a pleasant read, but nothing special. Well, the Vampires are somehow special, but regarding "diversity" or the fact that the writer is a person of color - and female - it gave me nothing. Racism, that is topic in this vampirian society as well, sucks, but we did know that before. The story is missing something and that isn't the only thing that reminds me of "The Traveller" by John Twelve Hawks.)
* Pablo Tusset, Das beste was einem Croissant passieren kann (In Teilen sehr amüsant, aber die Story ist hanebüchen und manchmal nervt der Protagonist dann doch.)
* Johannes Herber, Almost Heaven - Mein Leben als Basketballprofi (Dass Johannes Herber unterhaltsam und klug schreiben kann, weiß man von seiner Kolumne "Herber geht's nicht". Nach seinem frühen, verletzungsbedingten Karriereende hat er nun ein Buch über eben diese Karriere geschrieben. An vielen Stellen werden die Basketballer unter den Lesern sagen "YES!", weil viele der zumeist humorvoll und selbstironisch beschriebenen Situationen bekannt vor kommen, da ist es egal, ob sie nun im professionellen Bereich oder beim Zocken im Hinterhof passieren. Für die, die es gepackt hat, ist Basketball schon immer mehr als ein Spiel. Für alle anderen ist das Buch vielleicht eher nicht so spannend, letztlich ist es doch ein eher dünnes Büchlein voller Szeneslang und Verweisen. Für Basketballnerds ist das nichtsdestrotz unterhaltsamer Lesestoff für ein ausgedehntes Sonntagsfrühstück. )
* Joe Abercrombie, The First Law - Last Arguments of Kings (Bloody and mercyless the story continues, the Union wins the final battle, but there are more loosers than winners. Although this is the final book of the trilogy, there are enough loose ends for a sequel. The main charakters are still not plain good or evil. Probably the main lesson is: Nothing ever changes.)