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Heute mal kein Punk?

In Frau Hedis Landgang findet sich folgender Veranstaltungshinweis:

Do 10.8. Nash The Cash Club
Country – Surf – Rock ’n‘ Roll & Rock a Billy
Heute LIVE: Ross Teuscher and his Country Aces
(Western Swing) mit Gitarre, Kontrabass, Snare und Hawaii-Gitarre,
bisschen Easy Listening und Rockabilly ist auch dabei.

Das muss nicht gut sein.

Anderes zu tun, als Blog zu schreiben

Die letzten Tage war ich tendenziell eher unterwegs, als dass ich in meinem Blog rumgeschrieben hätte. Wem Kanadabilder versprochen wurden, dem sei gesagt, das Transportproblem ist gelöst, der Auswahlprozess beginnt ...


  • Donnerstag, 27.07.06 - Inside Man
    Erst die Frau, die weiß, wo es in Hamburg langgeht, auf ein Bier getroffen, das Leid der Welt unter besonderer Berücksichtigung der RadfahrerInnen beklagt und dann ins Openair-Kino am Millerntor. Es gab Inside Man von Spike Lee. Ein klassischer Bankraub-Geiselnahme-Thriller, der einige interessante Wendungen macht. Leider schafft es der Film in über zwei Stunden nicht, die Charaktere scharfzuzeichnen, so dass viele Fragen offen bleiben, nicht weil, dies so sein soll, sondern weil der Regisseur es nicht schafft, diese zu beantworten. Gute Unterhaltung, aber kein großes Kino.

  • Freitag, 28.07.06 - BB-Länderspiel Kanada - Detschland
    Das war ein eher mässiges Spiel, das Kanada zurecht gewonnen hat. Ein Problem war sicher, dass es um die goldene Ananas ging. Ich habe jetzt jedenfalls eine Karte für Ende April 2007 stattfindende Top4 des BBL-Pokals in der Colorline-Arena ...

  • Samstag, 29.07.06 - "Der schlimmste Hund"
    In der Eifflerstraße hat das Gartenkunstnetz eine Konzert veranstaltet. Die Band mit dem schönen Namen "Der schlimmste Hund" bot Lieder aus der Dreigroschenoper dar und das war viel besser, als sich das hier so liest.

  • Sonntag, 30.07.06 - Poets on the Beach
    Unweit der Strandperle gaben Teile der üblichen Verdächtigen aus der Hamburger Literatourszene einige Text zum Besten. Benjamin Maack hat mir diesmal mit einem Text über Hawking und Babysitten am Besten gefallen. Alexander Posch las Geschichten, wie er sie immer liest. Von Johanna Wack habe ich jetzt zum dritten Male hintereinander den gleichen (zugegebenerweise netten) Text gehört, die sollte vor dem Verfassen eines neuen Textes nicht mehr zu Lesungen eingeladen werden. Tina Uebel hat zwar was zu erzählen und eine charmante Vortragsart, aber einen lausigen Schreibstil, in der - mutmasslich absichtliche - Grammatikfehler sowas wie Slang erzeugen sollen. Hartmut Pospiech hat uns mit Anekdoten von seiner Jugend auf dem Land erfreut.



Tja, und dann hatte ich noch die alten Herrschaften zu Besuch und habe kein Stück Polnisch gelernt. Dabei ist Donnerstag Kurstreffen und ich habe die Hausaufgaben noch nicht einmal angeschaut.

Alle Mann (und Frauen) an Bord!

Gestern die ms hedi zum Schischiboat geentert (Das Schiff legt jede volle Stunde an, so dass mensch zu- oder aussteigen kann). Es gab lecker Gammler-Entertainment von der Schischischo (tolle Seite - oder fehlt mir wieder ein obskuren Plugin?). Dabei sind vermutlich waren die Leichtmatrosen Sven Amtsberg, Michael Weins und Andreas Posch sowie als Gast lt. Frau Hedi Jan Plewka Benjamin Maack mit seiner Einmannkapelle Tricks.

Literarische Bootstour unter Gleichgesinnten. Mit Geschichten aus Übersee. Erstaunlichen Showelementen wie zum Beispiel: Seemansgarn erzählt von B- und C-Prominenten. Interviews mit Saisonstars. Interaktionen mit dem Element Wasser. Echten Planschkühe. Diashows. Intellektuelle Bewältigungsspiele, sowie Merengue- und Salsaaktionen an Deck.

Dazu wie immer maritime Vocal-Trance-Tracks vom Fachmann: DJ Martin Moritz.


Ich war letztes Jahr schon einmal mit den Jungs auf großer Fahrt. Im Gegensatz zu Karasek habe ich mich nicht verjagen lassen. Nach dem ich meine fünfmonatige Rehabilitationsmaßnahme abgeschlossen habe, sagt der Doktor, wenn ich mich weiter so entwickle, könne ich bald versuchsweise wieder am normalen Leben teilnehmen. Oder um mit Sven Amtsberg zu sprechen: "Das war der schönste Tag in meinem Leben."

Auch diesmal gab es ordentlich was auf die Ohren. Amtsberg in gewohnter Form, Weins mit zweifelhaften Geschichten, die dem Tabakkonzern BAT gehören. Tricks ist wohl den meisten eher auf den Keks gegangen, aber ich finde Ben ja immer ganz unterhaltsam.

(Findet auch - mit anderen Gästen am 23. August und 20. September statt; dafür meine Empfehlung, aber wenn die Schschischo im November Alexa Hennig von Lange aus dem Literaturhaus ekelt, könnt ihr getrost schon in den Winterschlaf gehen.)