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Gelesen April 2015

24. Ann-Kathrin Karschnick, Phoenix - Erbe des Feuers (Es bleibt dabei: Das Setup ist eigentlich super, die Story könnte es sein, aber leider bleibt das potentiell Interessante weiter im Dunkel, während der emotionale Kram zu sehr überwiegt. Außerdem liest es sich wie ein klassisches zweites Buch eines Dreiteilers, das Band eins und drei verbinden soll, selbst aber wenig zu bieten hat.)
23. Ann-Kathrin Karschnick, Phoenix - Tochter der Asche (Fantasy. Naja, die Story ist eigentlich ganz nett und hat enormes Potential, aber die Schreibe und das romantisch-naive Gelalle sind eher schwer zu ertragen.)
22. Debbie Macomber, Hannah's List (Seems like the NYT-Bestseller list is no recommendation at all. Romantic bullshit at his worst, even hard to skip through.)
21. Simone Buchholz, Bullenpeitsche (Wenn irgendwelche Hamburgkrimis Hamburgkrimis sind, dann wohl diese. Staatsanwältin Chas Riley mit zumindest problematischem Alkoholumgang und ihre Kripokollegen kettenrauchen sich mehr schlecht als recht durch ihre Fälle, das Leben und den ganzen anderen Dreck. Und Band für Band wird klarer, dass es darum nicht so richtig geht. Es geht eher ums Überleben. Der Stadt und der Menschen darin. Also der guten zumindest. Aber die Zukunft ist so toll wie das Wetter. Mund abwischen, weitermachen. Und für die Nichthamburger: Die meisten Orte und Personen gibt es. Ziemlich genau so. Noch.)
20. Simone Buchholz, Eisnattern (s. o.)
19. Simone Buchholz, Schwedenbitter (s. o.)
18. Tom McNab, Trans Amerika (Roman, vielleicht ein bisschen John Steinbeck, ein bisschen der Bachmann'sche Todesmarsch, hier und da ein paar historische bzw. sportliche Fäktlein und dazu ganz viel Frank McCourt. Vor allem fast genauso schlecht geschrieben und von derselben nervtötenden Naivität, die selbst dann noch den amerikanischen Traum verherrlicht, wenn offensichtlich alles komplett im Arsch ist und genau dieser Traum ein Alptraum ist. Und die Story, dünn wie sie ist, ist genauso unrealistisch wie der amerikanische Traum.)

Gelesen März 2015

Wenig Masse, aber dafür vor allem am Ende Qualität:

17. Cixin Liu, The Three-Body-Problem (Chinese Sci-Fi. The book gave me a hard time trying to find orientiation between cultural revolution madness, scientific theories, problems of an alien civilisation, chinese names and references, religious demasking and a lot more. Nevertheless this was very good, smart and entertaining. I really like the idea of cultural pessimism leading into betrayal of the hole human race. But when it's too late, it turns out the alien civilisation which some people see as saviour of the earth, isn't much better. Maybe the sequels will tell, If there's hope for mankind. Or hope at all. A big "Thank you and hello!" to Nikki from Bookpunks.)
16. China Mieville, Un Lun Dun (I'm a big fan of Mieville's work, but this is a book for teens and I'm definetely too old. It has a lot of cool and crazy ideas, but the Story of brave little Deeba saving Unlundon is a bit thin and simple.)
15. Markus Heitz, Exkarnation (Thriller. Eine etwas wirre Vampir/Werwolf & andere Seelenwanderergeschichte vermixt mit üblichem Agententhrillerzeugs. Ganz unterhaltsam. Vermutlich folgt auch eine Fortsetzung, ansonsten wären die offenen Enden ziemlich mutig.)

Wat mut, dat mut: Olympia verhindern!

Wenn Hamburg morgen beim DOSB verliert und sich um die Olympischen Spiele bewerben muss, wird es endgültig, Zeit aktiv zu werden. Deshalb wollen wir alle dahin:

Etwas Besseres als Olympia!
Etwas Besseres als Olympia!


Es gibt eine Einladung zur offenen Plattform am 11. April 2015, 13-17:00 im Centro Sociale (Sternstraße 2, Hamburg), umsgemeinsam zu überlegen, wie die Bewerbung Hamburgs verhindern werden. Dabei ist sicher erstes Ziel, den Bewerbungsplänen bei dem/r zu erwartenden Volksentscheid/Volksbefragung eine Abfuhr zu erteilen. Geht das schief, gilt es anschließend in einer antiolympischen Schmutzkampagne dem IOC eine Entscheidung für Hamburg zu vermiesen. Klappt das auch nicht, muss man sich wohl mit Auswanderung befassen. Zumindest steuertechnisch sollte man dann nicht mehr in Hamburg ansässig sein.

Die Hamburger Olympiakampagne lügt

Die Hamburger Olympiakampagne lügt, denn auf ihren Plakaten und Aufklebern heißt es: "Weil Hamburg nur gewinnnen kann." - Das stimmt aber gar nicht, denn so wie es aussieht, hat Hamburg verloren. Vermutlich müssen wir das olympische Geldverschwenden also im Herbst hier in Hamburg beenden. Da die Journalisten Anti-Olympia-Statements wollen, wäre jetzt der richtige Moment, loszulegen.