Ja, ja, ja - anderer Leute Schnipsel zu verlinken statt eigen Kram zu schaffen ist langweilig, aber hier muss man mal eine Ausnahme machen: Der zweite Teil von
Kloß und Spinne, dem neuen Star am Himmel des gepflegten Netainments, ist vom fleißigen
Volker veröffentlicht worden. Was ihr euch alle angucken WOLLT. Allein für den Begriff "Teletubbieamargeddon" gebührt dem Produzenten Lob. Und jetzt warten wir alle gespannt auf das Atomkriegscomeback und hoffen mit Kloß, dass das nicht wieder versaubeutelt wird.
Wer es noch nicht wusste: gegenglueck ist auch Terror.
Schön, wenn man feststellt, dass auch andere Menschen das eigene, manchmal vielleicht etwas seltsam anmutende Hobby "
Überwachungkameras fotographieren" betreiben.
... für das sonstige Publikum auf der vorgestrigen Geburtstagsparty vom
Knallhart. War aber trotzdem nett. Vielleicht abgesehen von dem Müllhaufen von der Tür. Aber vielleicht war das die Barrikade vom nachmittäglichen Workshop?
Mitbekommen habe ich vier Bands, ob vorher noch jemand gespielt hat (die Spams?), weiß ich nicht. Lobend muss erwähnt werden, dass die Umbaupausen sehr, sehr kurz waren. Respekt.
- Korall
Habe ich wahrscheinlich halb verpasst, was dann auch ganz gut war. Erinneren in besseren Moment ein wenig an Kamikaze, alles in allem aber einfach belanglos.
- Blickwinkel
Holla, die Waldfee! Zünftiges Gerassel mit Geige aus dem Punkerkindergarten (Jajaja und entschuldigung!). Mit dem notwendigen Pathos und einer kleinen Fangemeinde, die sich die anderen Bands wenigstens mal anhören könnte. Nett war's. (Aber macht mal hier was.)
- Torpedo Hamburg
Gefallen mir immer noch. Habe ich ja aber schon lobend erwähnt, deshalb jetzt statt mehr Text ein Photo:

- Chantin Kings (Rocksteady)
Nur ganz kurz reingehört, die Liebste war müde und mir haben die Ohren gepfiffen. War dann einfach nicht mehr Shantytime.
Nach dem ich mich
hier ja schon über die Strukturen bei
Couchsurfing gemosert habe, bricht da gerade der Irrsinn los. Die Frustrierten und oft von den komischen Strukturen und Ähnlichem behinderten AktivistInnen rotten sich bei
OpenCouchsurfing zusammen, um das Ruder noch rumzureißen. Die ersten
Reaktionen u. a. derer, die gemeint sind, lässt aber nichts Gutes befürchten. Wenn aber tatsächlich gar nichts passiert, stehen da etliche passionierte Couchsurfer im Regen. Was sollen die dann tun, außer "from scratch" eine neue Software zu basteln?
Wenn die Software - und die sich auf dieser Basis entwickelnde Gemeinschaft - besser ist, kann das auch funktionieren. Derzeit mag Couchsurfing als Webanwendung noch die größte Attraktivität haben, aber der Code ist eher Schrott, der Server gerade mal wieder offline und neue Features gibt es eigentlich nicht. Dabei ist insbesondere das Groupsystem eher Web 0.5 als in irgendeinerweise zeitgemäss. Daneben gibt es weder finanzielle Transparenz noch irgendwie nachvollziehbare Entscheidungsstrukturen. Vielleicht ist die Zeit der von einem einzelnen Gründer (und seinen Freunden) zusammengehackten und betriebenden Netzwerke einfach vorbei. Bei
HC scheint es diesen Ärger mit dem Gründer schon eine Weile zu geben, aber da stecke ich nicht drin.
Solange die Idee überlebt, ist das eigentlich auch völlig Wurst. Also aufmachen den Laden oder schlimmstenfalls eigene Wege gehen.