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Vielleicht ja diesmal: Abwärts

Weil bei Konzerten von Abwärts ja immer irgendwas schiefgeht oder dazwischen kommt, warte ich den Termin mal entspannt ab. Gibt auch eine neue Platte, die wird ja wie immer sehr innovativ sein.

Update: Nee, wohl auch diesmal nicht. Das ist der letzte Donnerstag im Monat also CS-Treffen, hoffentlich jetzt auch mit Leuten von HC und BeWelcome.

Aus meiner Mailbox: Aufforderung zur Werbung?

In meiner Mailbox von diesem Blog war folgende Mail (mit [] habe ich ein paar Sachen zwecks Anonymisierung rausgenommen):

Hallo,

beim Surfen sind wir auf dein Blog gestoßen, in dem du ja u.A. über Filme berichtest. Deshalb möchten wir dich gerne auf den Kinofilm [Filmname - gegenglueck] aufmerksam machen, für den wir die Online-Promotion übernommen haben. [ein Satz Filmbeschreibung - gegenglueck]

Der Film ist in der letzten Woche in Hamburg angelaufen und könnte dich, den Inhalten deines Blogs zu Folge, interessieren.

Falls du mehr wissen willst, guck doch einfach mal auf die offizielle Homepage zum Film, oder führ dir die Clips auf Youtube zu Gemüte.

[film-url - gegenglueck]
[youtube-url - gegenglueck]

Beste Grüße,
[Vorname - gegenglueck]
[Signatur mit Adresse usw. - gegenglueck]


Kleine Filmpromotionsfirma sucht kleinen Blogger zum Austausch. Nee, ist schon klar. Ich habe dann mal im richtigen Leben nachgefragt, zum Glück ist die härteste Filmredaktion Europas ja nicht weit: Wenn die große Filmproduktionsfirma oder Fernsehsender möchte, dass die großen Filmredakteure ihren Film besprechen, bekommen sie eine DVD bzw. Einladung ins Kino. Wenn mich jemand geneigt machen will, irgendwo hinzugehen und darüber womöglich zu berichten, finde ich ein Freiticket/Einladung auch nicht zuviel verlangt.

Ansonsten bleibt das Ganze in meinen Augen ein billiger Versuch, sich ein paar Links zu erheischen und für lau Propaganda zu bekommen. Virales Marketing. Scheint ja auch super zu klappen:

Ich bin früher herausgegegangen, da mir dieser pubertäre, fäkal geprägter Unsinn, dabei nicht rmal wirklich trashige Film schon während des Sehens auf' s Gemüt ging.

(incl. Fehler von hier)
Ich werde die Mail jetzt in meiner Mailbox mal mittels des Knopfes "Spam" bewerten, gibt halt auch unter den Promotionsfirmen schwarze Schafe.

PS: In den Film würde ich schon deshalb nicht gehen, weil ich einen der beiden Hauptdarsteller schon in seinen besseren Momenten zum Kotzen finde.

Kommando Sonne-nmilch

Wir wohl eng im Hafenklang.

UPDATE: Hurra, der Schnittchenschneider und der Belagbeauftragte sind im Anmarsch. Schnittchen und Vorglühen deluxe!

UPDATE 2: Verlegt auf 02.12.2007 D-Hamburg, Hafenklang Nachmittagskonzert! Sieht so aus, als sei das Fachpersonal trotzdem anwesend.

Hammer: Jamaica - Kommando Sonne-nmilch

Nach der famosen Beerdingung einer der besten Kapellen der letzten 68 Jahre, deutete sich hier schon an, dass das Neben/Seiten/Querprojekt Kommando Sonne-nmilch für die nächste Schaffensperiode aus dieser Ecke herhalten könnte ... Aber mitnichten: Der arme Jensen Rachut wurde von Holzfällern entführt und von ihnen gezwungen, in ihrer Band mitzusingen. "Vielleicht ist, was er singt, ein bisschen fies", aber auch unter Zwang liefert der Mann seinen eigensinnigen Vortrag unbeeindruckt ab. Unterstützt wird der Gesang z. T. durch Yvon Jansen. Laut Jensen "musikalisch nicht ganz astrein" knallt, schrammelt und schunkelt es dazu druckvoll aus den Boxen. Die nicht gänzlich unbekannten Mitglieder der Holzfällergang - Andreas Ness ("der ewige Gitarrist"), Ronnie Kastanienallee (Bass) und Stephan Mahler (Drums) - machen eigentlich da weiter, wo die zweite "Oma Hans"-Scheibe aufgehört hat. Da gibt es kein Genre, da hilft auch kein Vergleich - das ist und bleibt eine eigene Liga und "scheißt auf den Stand der Dinge" beim gemeinsamen Singsang am Lagerfeuer. Wie immer mit schönem Artwork.

Man möchte schon die Ärmchen in die Luft strecken und mitschwofen, aber bis zum Konzert ist leider noch hin. Vor allem in Hamburg.

UPDATE: Arme-hoch-reck-kuschel-pogo mit Tieren vor ausgefeimten historischen Hintergründen unter Berücksichtigung verzwackter Psychokonstellationen. Sozusagen antiintellektuelles Nasebohren mit heimatkundlicher Rundumbetreuung. Zumindest für Römerhäuptlinge aus Ottawa mit Zukunftsängsten.