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    <subtitle type="html">soll der ganze scheißdreck doch sein eigenes verschwinden organisieren</subtitle>
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        <published>2012-02-03T14:06:17Z</published>
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        <title type="html">Song für Januar 2012 - Nomeansno - Something dark against something light</title>
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                Die EP "Old" wurde von Nomeansno wohl nur auf Tour verkauft, wobei sie Hamburg gemieden haben. Auf einigen Umwegen nun doch bei mir gelandet, hat sich bei insgesamt niedrigem Musikkonsumlevel "Something dark against something light" als Monatsfavourit qualifiziert. Muss man zu Nomeansno was schreiben? Nein. Eine eigene Liga, für ihre Verhältnisse gerade mal wieder etwas gemächlicher und grooviger. Wenigstens das Nebenprojekt Hanson Brothers spielt im April in Hamburg auf. 
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        <published>2012-02-03T14:14:15Z</published>
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        <title type="html">Gelesen Januar 2011</title>
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                Um mir die Arbeit für die Liste 2012 einfacher zu machen, teile ich auch die Bücherlesere in Monatshäppchen auf. Je nach Sprache des Buches, ist auch die Kurzkritik ausgefallen. Eher zufällig.<br />
<br />
* Gerade in Arbeit:  China Mieville, Iron Council<br />
* Sina Beerwald, Das Mädchen und der Leibarzt (Historischer Roman. Puh. Gute historische Kenntnisse oder Recherchen, finden sich in dieser Gattung öfter, hier wird sogar eine einigermaßen erträgliche Geschichte erzählt, aber es ist einfach schlecht geschrieben. Vor allem dieses unentschlossene Wechseln zwischen aktuellem Hochdeutsch und mittelalterlichem Geschwurbel nervt.)<br />
* Marina Lewycka, Caravan (Das richtige für einen nasskalten Sonntag: Ein fast liebevolles Porträt einer Gruppe Erdbeerpflücker in Südengland. Die häufig naiven Vorstellungen der Wanderarbeiter aus unterschiedlichen Ländern und sozialen Schichten, ihr Streben nach Glück und Liebe triffft auf die Hölle des illegalen Arbeitsmarktes. Das ist mir angesichts der Ungerechtigkeiten teilweise ein bisschen zu naiv und lieblich, in der Wirklichkeit gibt es sicher weniger Happyend.)<br />
* Iain M. Banks, The Player of of Games (Second try with Banks and this time I liked it a lot. Another of the culture novels, here about game theory, life and power.)<br />
* Gloria Vanderbilt, Die Bienenkönigin (Ich kann nicht glauben, dass ich das gelesen habe.)<br />
* Nicole Krauss, Great House (I'm no fan of short stories. Short stories loosley knitted together by a special place, thing or whatever are not much better. This is one of them.)<br />
* Sabine Thiesler, Der Kindersammler (Krimi, anfänglich nerven die Zeitsprünge, aber am Ende fügt sich alles einigermaßen zusammen. Am pädophilen Täter ist das manchmal so dicht dran, das die Atmosphäre sehr beklemmend ist und man das eigentlich gar nicht will. Das hätte ich ich nach dem ersten Buch, was ich von Thiesler gelesen habe, nicht erwartet.)<br />
* Brandon Sanderson, The Way of Kings Part Two (Fantasy, after the second Part of the first Volume I really like to have more, but unfortunately this will be another of this unending stories ...) 
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        <published>2012-01-08T22:15:03Z</published>
        <updated>2012-01-14T15:38:24Z</updated>
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        <title type="html">Gelesen 2011</title>
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                Ich wollte immer schon mal eine Liste aller Bücher die ich gelesen habe, aber für die letzten 40 Jahre ist das wohl nicht mehr aufzuholen ... Inspiriert von <a href="http://www.clickclackgorilla.com/2011/12/28/the-year-in-books-2011/" title="Click Clack Gorilla Readings">Click Clack Gorilla </a>habe ich es aber mal für 2011 versucht, das ist eine ganz schön lange Liste. Wow. Begünstigend waren leseintensive Urlaube (Nichtstun auf Amrum, Radfahren in Schweden und Wandern auf Madeira) und die Zeit rund um meine OP. Dafür habe ich weniger Musik gehört und so gut wie keine gemacht. Vergessen habe ich wohl ein paar Ebooks, die umsonst sind, und die Krimis, die man mal eben verfrühstückt, ohne dass was hängen bleibt.. Die Reihenfolge ist ungefähr chronologisch absteigend, also zuerst gelesene Bücher stehen unten.<br />
<br />
* Brandon Sanderson, The Way of Kings Part One (Gut genug, um den zweiten Band anzufangen. Interessante Welt, Story kommt nur schwer ins Rollen, weniger Kampfszenen täten es auch, die Shardbearer/Stormlight-Allmachtsphantasien und das damit verbundenen Gemetzel nerven.)<br />
* Jutta Profjit, Kühlfach 4 (Vermutlich ist das komisch gemeint, aber mir ging das Geprolle schon auf der ersten Seite auf den Sack. Und es wird bis zum Ende nicht besser, es ist total uninteressant welche Verbrechen dabei aufgeklärt werden. Bei Epup, kann man ja nicht mehr schreiben "Schade ums Papier", aber hier war es schon um den Akkustrom vom Lesegerät schade.)<br />
* Ulrike Purschke, Henrikje, vorübergehend erschossen. (Oh mein Gott. Wenn ich gewusst hätte, was mir via digitale Bücherhallen so vor die Augen kommt, hätte ich das vielleicht lieber gelassen ... seichteste Humbug für sich irgendwie für kreativ haltende Frauen, die nicht erwachsenwerden wollen und auch ganz dolle emanzipiert sind. Am Ende aber doch den Prinz auf dem weißen Pferd, auch wenn es hier ein Kolumnist ist, wollen.)<br />
* Friederike Schmöe, Fliehganzleis (OK. Muss man sich aber nix von merken.)<br />
* Friederike Schmöe, Schweigfeinstill (OK. Muss man sich aber nix von merken.)<br />
* Milena Moser, Möchtegern (Eigentlich beschreibt das Buch das Dilemma der Autorin: Ein Buch schreiben zu WOLLEN, reicht alleine nicht aus. Einen kleinen Pluspunkt für die "$Land such den $Star"-Satire.)<br />
* Paul Grote, Der Portwein-Erbe. (Krimialltagskost, wo der Autor mal wieder beweisen muss, dass er recherchieren kann. Hier über Wein, insbesondere Portwein. Sonst bleibt nix hängen.)<br />
* Isabel Morf, Schrottreif (Krimi aus Zürich, ganz OK.)<br />
* Ulrike Blatter, Vogelfrau (Zwei Buchideen in einem schlechten Buch verbraten. Da hätte deutlich mehr draus werden können.)<br />
* China Mieville, The Scar (Großartiges Setup und gute Geschichte, nur die Figuren ein bisschen flach.)<br />
* Michael A. Stackpole, Zu den Waffen! (Schrott. Pathetischer Schrott. Weil es aber eine Übersetzung war, würde ich den zweiten Band im Original vielleicht noch lesen.)<br />
* Scott Lynch, Red Seas under Red Skies (Auch der zweite Band über die Gentleman Bastards ist sehr unterhaltsam. Locke Lamora und sein Kumpel Jean schaffen es erneut mit ihren Gangstereien in erhebliche Schwierigkeiten zu geraten und eine ganze Region gegen sich aufzubringen.)<br />
* Iain M. Banks, Consider Phlebas (Die einzelnen "The Culture"-Romane sind wohl nur vom Rahmen verbunden, war ein bisschen besserwisserisch / pseudointellektuell, zwischendurch auch eher langweilig.)<br />
* Scott Lynch, The Lies of Locke Lamora (Irgendwo zwischen einer Geschichte von Charles Dickens, Schelmenroman und Fantasy. Locke Lamora und seine Gentleman Bastards lernen von ihrem Mentor das Gegenteil von "Kleinvieh macht auch Mist". Damit bringt man sich in Schwierigkeiten und macht sich nicht nur Freunde. Furioses Finale. Und Aussicht auf weitere Bände!)<br />
* Sabine Thiesler, Die Totengräberin (Die Story fängt eigentlich ganz gut an, aber die Figuren sind dann doch eher unglaubwürdig. Endet in Langeweile.)<br />
* Adam Maxwell, Dial M for Monkeys (Short Stories. Ich mag keine Kurzgeschichten.)<br />
* Neal Stephenson, The Confusion (Vol 2 of the Baroque Circle)<br />
* Wesley Allison, His Robot Girlfriend (Zusammen mit einem Bier das Richtige, um sich auf der Fähre nach Schweden zum Einschlafen zu bringen. Ich hab's aber sogar am nächsten Tag zuende gelesen.)<br />
* Emma Walker, Death by Chocolate (Naja. War umsonst.)<br />
* Neal Stephenson, Quicksilver (Vol 1 of the Baroque Circle)<br />
* Steven Erikson, The Crippled God (Final Volume of the Malazan Book of the Fallen - Hätte ich nicht die ersten 9 Bände gelesen und gut gefunden, wäre es mir schwergefallen, mich hier durchzubeißen. Wie üblich ein unglaublicher Bodycount und Gemetzel, aber trotzdem gut. Es klären sich sogar ein paar offene Fragen auf ... fast 11000 Seiten. Puh!)<br />
* Patrick Rothfuss, The Wise Man's Fear (Unterhaltsam und schnell zu lesen, an manchen Stellen hätte man die Story aber straffen können. Trotzdem freue ich mich auf den finalen Band, aber ich fürchte der 3. Band wächst sich zu zwei Teilen aus und die erscheinen erst 2016 und 2018)<br />
* Tad Williams, Shadowheart (Finaler Band der Shadowmarchreihe. Hat Spass gemacht, ist aber kein Vergleich zu Otherland.)<br />
* Steven Erikson, Toll the Hounds / Dust of Dreams (2 weitere Bände vom Malazan Book of the Fallen, noch mehr Gemetzel, noch mehr Fragen ...)<br />
* Krischan Koch, Flucht übers Watt (Für einen dieser unsäglichen Regionalkrimis ganz OK, wenn man während eines kalt-grauen Januartages auf Amrum mit einem Grog in der Hand auf dem Sofa sitzt.<br />
* Bengta Bischoff, Das gelbe Haus am Pinnasberg / Das verliebte Lenchen (Unglaubliches Büchlein, als Vorbereitung für die Vorführung der Verfilmung im B-Movie in der Heimatfilmreihe)<br />
<br />
UPDATE - vergessen hatte ich noch:<br />
* Haruki Murakami, 1Q84 - endlich mal weider ein guter Murakami<br />
* 4mal Mo Heyder, Tokio | Die Sekte | Ritualmord | Der Vogelmann (Vier Krimis/Thriller, die ziemlich an die Grenzen gehen, aber dafür auch nicht nur Einheitskost bieten.)<br />
* William Gaddis, The Recognitions (Irgendwie nicht schlecht, aber trotzdem eines der wenigen Bücher, die ich nicht zuende gelesen habe.) 
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        <published>2012-01-10T19:27:20Z</published>
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                Ich schlage mich gerade mit einigen unterhaltsamen Spambots rums. Auf die 90 echten Kommentar hier kommen knapp 240.000, die das Spamplugin mir entweder zur Moderation vorgelegt oder gleich weggehauen hat. Die Tabelle habe ich mal geleert. Um besser zu verstehen, was hier passiert, habe ich temporär das (Standard-)Logging vom Provider auf diesen Seiten wieder aktiviert, ich kann also euren IPs hinterherschnüffeln ... 
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        <published>2011-12-31T23:16:49Z</published>
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                Obwohl aus Barcelona wird es der Azubi nicht mögen, das <a href="http://www.freakfandango.es" title="Freak Fandango Orchestra">Freak Fandango Orchestra </a>macht lauten, häufig schnellen und dreckigen Multiethnofolkrumpelkram. Wenig Schubladen, sondern eher einfach aus Bock. Gibt's bei <a href="http://www.jamendo.com/de/artist/The_Freak_Fandango_Orchestra" title="Freak Fandango Orchestra bei Jamendo">Jamendo zum absaugen</a> und "Late as usual" gewinnt, weil's mir mehr als einmal gute Laune beschert hat. 
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                ... hahaha, das ist so neblig da draußen, dass mein keine einzige Rakete sieht. Jetzt braucht es nur noch ein Wetter gegen das Geböller.  
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        <title type="html">Der Krieg gegen unsere Computer</title>
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                Wenn selbst <a href="http://craphound.com/" title="Craphound - Cory Doctorow">Cory Doctorow</a> sagt, Kreativität und Copyright beginnen zu langweilen, sollte man wohl hinhören. Auf dem <a href="http://events.ccc.de/congress/2011/wiki/Main_Page" title="28C3">28C3</a> hat er einen sehr, sehr spannenden <a href="https://www.youtube.com/watch?v=HUEvRyemKSg" title="28c3: The coming war on general computation ">Vortrag über den kommenden Krieg gegen universell einsetzbare Computer</a> gehalten, der eigentlich zum Pflichtprogramm für jeden werden müsste, der sich zukünftig zum Thema Internet, Computer usw. äußert. Insbesondere dann, wenn es sich um Politiker handelt, muss vielleicht hinzugefügt werden: Der Vortrag muss nicht nur gehört, sondern auch <strong>verstanden</strong> werden. Cory Doctorow ist im übrigen ein sehr unterhaltsamer Referent, wer aber lieber liest, findet das englische Transkript <a href="http://craphound.com/?p=3817" title="Link zum englischen Transkript bei Cory Doctorow">hier</a>. Und Probleme mit dem Englischen sind auch keine Entschuldigung, denn es gibt bereits <a href="http://achnichts.cwoehrl.de/?p=3782" title="Deutsche Übersetzung bei achnichts">eine deutsche Übersetzung</a>.<br />
<br />
(Dank der vorbildlichen Medienarbeit gibt es natürlich auch noch jede Menge andere interessante Vorträge, nicht nur für Nerds, bei <a href="https://www.youtube.com/user/28c3" title="28C3 bei YouTube">YouTube</a> und Stück für Stück auch über die <a href="http://events.ccc.de/congress/2011/wiki/Documentation" title="Offizielle 28C3 Dokumentation">offizielle Dokumentation</a>.) 
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                Ich zitiere mal meine eigene Email: "'Draußen' ist insbesondere im urbanen Kontext ein evolutionärer Rückschritt in einen quasi vorzivilisatorischer Zustand. Wäre das irgendwie erstrebenswert, würde ich auch auf'm Baum wohnen." Und jetzt hören wir alle erstmal den alten S.Y.P.H.-Gassenhauer <br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=iAwUBsq4o2M" title="Zurück zum Beton!">Zurück zum Beton!</a> - Während ihr euch draußen euren Allergien in mitten des Geruches abgebrannten Aases und Hundescheiße hingegeben habt, habe ich mir endlich ein Skript zum Umbauen der Bilder für's Blog gebastelt. Work's like a charm. Also musste ich natürlich noch los und Photos erjagen. Ja, es ist Sommer: Als ich am Størte ankam, war es noch nicht richtig dunkel und als ich es verlassen habe, ware es nicht mehr richtig dunkel. <br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 400px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:63 --><img class="serendipity_image_center" width="400" height="300"  src="http://gegenglueck.org/uploads/2011-06-04_Chickencalls_im_Stoerte.jpg" title="Chickens Call im Stoerte" alt="Chickens Call im Stoerte" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Chicken's Call im Størte</div></div><br />
<br />
Die französische Band <a href="http://www.lustucrust.org/chickenscall_infos.html" title="webpage chickens call">Chicken's Call</a> lieferte ehrlichen Punk. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Das war also gut. Bislang dachte ich immer, nackige Oberkörper müssen nicht sein, aber beim Drummer hat es mir beim Weißabgleich geholfen. Also sind meiner Bilder aus dem Størte erstmalig nicht total rotstichig. Auch wenn ich über Weißabgleich noch viel lernen muss, bin ich der Band für den Erkenntnisgewinn zu Dank verpflichtet. Aber zieht euch ruhig wieder an.<br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 400px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:64 --><img class="serendipity_image_center" width="400" height="300"  src="http://gegenglueck.org/uploads/2011-06-04_Sexjams_im_Stoerte.jpg" title="Sex Jams im Stoerte" alt="Sex Jams im Stoerte" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Sex Jams im Størte</div></div><br />
<br />
Man könnte einfach sagen: Langweilig. Wenn das wirklich Wien's heißester Scheiß ist, dann ist Musik sicher kein Grund, nach Österreich auszuwandern. Macht man es sich nicht ganz so einfach: <a href="http://www.sexjams.net" title="Homepage Sex Jams">Sex Jams</a> sind Wiedergänger der nervtötenden Hornbrillenidioten, die Anfang der 90er auf einmal überall waren und Musik gemacht haben, obwohl sie viel lieber für Spex geschrieben hätten. In ganz kurzen Momenten blitzt einen Hauch von Spacemen 3 auf und ansonsten ein bisschen Läm um überhaupt gar nix. Musik von Menschen, die sich wahrscheinlich an Aussagen wie "Über Musik schreiben ist wie Architektur tanzen" delektieren. Nur ist jeder Plattenbau, jede Blechhütte, ja selbst ein 25-Euro-Aldi-Igluzelt tanzbarer als Sex Jams.<br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 400px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:65 --><img class="serendipity_image_center" width="400" height="300"  src="http://gegenglueck.org/uploads/2011-06-04_Zosch_im_Stoerte.jpg" title="Zosch im Stoerte" alt="Zosch im Stoerte" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Zosch! im Størte</div></div><br />
<br />
Die westdeutschen Zosch! können kein verlinkbares Internet, liefern aber ein unterhaltsames Konzert ab. Man stelle sich eine Hardcorecombo mit zwei weiblichen Shouterinnen vor, denen man die beiden, ohnehin immer das gleiche in die Gitarre prügelnden Gitarristen weggenommen hat. Ersetzt wird das Ganze dann durch eine quietschenden Synthi, der Dancemelodiequatsch von sich gibt. Das nimmt ein bisschen Druck aber auch viel Langeweile. Wenn das dann doch wieder langweilig wird, greift der Keyboarder zur Gitarre. Auf mich wirkte das alles in allem nicht so richtig rund, aber hat trotzdem Spass gemacht. Was aber auch noch gesagt werden muss, weil es den Gesamteindruck doch trübt: Ein Bandmitglied mit "Angeschissen"-T-Shirt kann den Glaubwürdigkeitsverlust durch ein anderes Bandmitglied mit Kettcar-T-Shirt nicht wettmachen. 
            </div>
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        <link href="http://gegenglueck.org/archives/435-Attack-the-block.html" rel="alternate" title="Attack the block" />
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                    </author>
    
        <published>2011-12-23T20:15:33Z</published>
        <updated>2011-12-24T11:33:27Z</updated>
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        <title type="html">Attack the block</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Die Alienstory ist total blöd, sollte möglichst ausgeblendet werden und es wird  zum Glück im Film auch nicht viel Zeit darauf verschwendet. Das ist gut. Dafür entsteht in ganz kurz Zeit und vielen kleinen Szenen ein beinahe liebevolles Bild von den Kids im Block, einem fiesen Wohnblock mit Looserimage. Bei aller Härte, krimineller Energie und Checkermentalität wird immer wieder deutlich, das es eben doch nur Kids sind, die in der falschen Gegend aufwachsen (müssen). Verschärft wird das Bild noch vom "Generationenkonflikt" zwischen dem Oberdealer Hi-Hatz, einem echten Dummbrot mit einer genause echten Knarre, Moses und seiner Gang von Halbstarken sowie den zwei Kids Probs and Mayhem, die auch gerne schon mitspielen würden, denn die Perspektive ist trostlos.<br />
<br />
Der Film schafft es trotz der rasanten Ereignisse, in vielen kurzen, aber teilweise ganz großen Szenen die Protagonisten liebevoll zu porträtieren. Da die Hauptdarsteller nicht übertrieben hervorstechen und man sich auch die übliche Lovestory spart, bleibt dafür auch Zeit. Für mich wird die beschriebene fremde Welt - für weiße, studierte Mittelklasse ist eigentlich der Block schon eine Alienwelt -  dadurch  aufgebrochen, dass die zwei weißen Protagonisten in den kleinen Seitengeschichten eine Menge über den Block und seine Bewohner lernen, so dass ihre Wahrnehmung deutlich verschoben wird. Das gilt zum Teil auch umgekehrt, aber die Verhaftung der überlebenden Gangmitglieder am Ende lässt da wenig Hoffnung, dass sich irgendetwas Grundlegendes ändert. Für die Polizei sind die gewaltätigen Ghettokids auf jeden Fall Schuld. Woran auch immer.<br />
<br />
Durch den Soundtrack wirkt der Film (auch) wie ein 90-Minuten-Hip-Hop-Video. Ich bin ja nicht so der Hiphop-Freak, aber das kracht und groovt gewaltig. Das ist kaputt, laut und gut. Die Dialoge in breitem Slang und beinahe gerappt sind streckenweise "nur" Bestandteil des Sounds, was den Eindruck eines Musikclips noch verstärkt. Die Kamera und der Schnitt sind schnell und erinnern immer wieder an die Ästhetik von Videospielen.<br />
<br />
Nachbemerkung: Wer den Film synchronisiert, gehört wegen Kulturbanausentum gezüchtigt. Auch wenn man vom Slang mit normalen Englischkenntnissen teilweise wenig versteht, ist das so gut gemacht, dass man meistens auch ohne die Worte den Inhalt grob mitbekommt. Das ist unübersetzbar und wäre auch eine grobe Missachtung der Leistung der Schauspieler sowie der Kreativlinge, die für Sound und Schnitt verantwortlich sind.<br />
<br />
"Yo, check it, bro!" würde der 9jährige Mayhem wohl sagen.<br />
<a href="http://www.imdb.com/title/tt1478964/" title="Attack the Block in der IMDB"><br />
IMDB</a> | <a href="https://www.youtube.com/watch?v=cD0gm7dHKKc" title="Trailer von Attack the Block auf YouTube">Trailer</a> | <a href="http://attacktheblock.com/" title="Offizielle Webseite von Attack the Block">Webseite</a> 
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        <link href="http://gegenglueck.org/archives/434-Keine-weiteren-Fragen..html" rel="alternate" title="Keine weiteren Fragen." />
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            <name>gegenglueck</name>
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        <published>2011-12-19T13:32:58Z</published>
        <updated>2011-12-20T09:39:06Z</updated>
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        <title type="html">Keine weiteren Fragen.</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                In der <a href="https://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ha&dig=2011%2F12%2F19%2Fa0155&cHash=0533912f06" title="Taz Hamburg">Taz Hamburg von heute</a>:<br />
<br />
<blockquote>"Müssen denn solche Leute immer Rabatz machen, wenn ich beim Shoppen den beruflichen Stress vergessen möchte", sagte eine gestylte Passantin genervt.</blockquote><br />
<br />
 
            </div>
        </content>
        
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        <link href="http://gegenglueck.org/archives/433-Song-fuer-OktoberNovember-2011-Oma-Hans-Django.html" rel="alternate" title="Song für Oktober/November 2011 - Oma Hans - Django" />
        <author>
            <name>gegenglueck</name>
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        <published>2011-12-11T22:30:29Z</published>
        <updated>2011-12-11T22:33:51Z</updated>
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        <title type="html">Song für Oktober/November 2011 - Oma Hans - Django</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Ich war ja ein bisschen raus. Aber was könnte in jeglicher Situation besser passen als der schönste Refrain von allen: "Wenn man sich schon Illusionen macht, dann aber richtig!" 
            </div>
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        <published>2011-12-11T22:22:15Z</published>
        <updated>2011-12-11T22:28:26Z</updated>
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        <title type="html">Deutscher Schäferhund im Volkswagen verbrannt</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Gestern, 9:00 Uhr, Funchal: Über 20 Grad, blauester Himmel.<br />
<br />
Gestern, 12:00 Uhr, im Flieger:<br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 298px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:73 --><img class="serendipity_image_center" width="298" height="400"  src="http://gegenglueck.org/uploads/detsch.jpg" title="Deutscher Schäferhund im Volkswagen verbrannt" alt="Deutscher Schäferhund im Volkswagen verbrannt" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Nahe dran an der perfekten Schlagzeile. Leider war der Brandstifter keine nackige Frau.</div></div><br />
<br />
Gestern, 18:00 Uhr, Hamburg: Nasskalt und dunkel. <br />
<br />
Aber irgendwie beschlich mich der Gedanke, das Wetter ist verdient. Wenn Leute, die soetwas "lesen", in ein Land kommen, in dem das geschrieben und millionenfach verbreitet wird, kann man nicht einfach die Sonne anschalten. 
            </div>
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        <link href="http://gegenglueck.org/archives/430-Song-des-Tages.html" rel="alternate" title="Song des Tages" />
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        <published>2011-11-15T20:07:11Z</published>
        <updated>2011-11-15T20:11:40Z</updated>
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        <title type="html">Song des Tages</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Ja, ich weiß, Degenhard ist tot und der <a href="http://fredadrett.de" title="Fred Adrett">Herr Adrett</a> hoffentlich quietschfidel beim <a href="http://www.musik-quickie.de/" title="Musik-Quickie">Musik-Quickie</a>, aber an einem Tag wie heute kann es nur einen Song des Tages geben: "Edwin van der Sar" von Dackelblut. Und wer nicht weiß warum (oder schlimmer noch nicht einsieht warum), kann sich gehackt legen.<br />
<br />
Reden weg. 
            </div>
        </content>
        
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        <link href="http://gegenglueck.org/archives/429-Gentleman-Bastards-into-the-wild-for-the-worthy.html" rel="alternate" title="Gentleman Bastards into the wild for &quot;the worthy&quot;" />
        <author>
            <name>gegenglueck</name>
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        <published>2011-11-10T14:57:34Z</published>
        <updated>2011-11-10T15:19:48Z</updated>
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        <title type="html">Gentleman Bastards into the wild for &quot;the worthy&quot;</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Some weeks ago a friend moving far away left me some books to read and pass on to "the worthy" . So here we go, another friend is visting tonight and although he didn't know yet, he'll take the first piece with him:<br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 300px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:72 --><img class="serendipity_image_center" width="300" height="400"  src="http://gegenglueck.org/uploads/gentlemanbastards.jpg" title="&quot;The Lies of Locke Lamora&quot; by Scott Lynch" alt="&quot;The Lies of Locke Lamora&quot; by Scott Lynch" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">"The Lies of Locke Lamora" by Scott Lynch - an entertaining read.</div></div><br />
<br />
Scott Lynch's "The Lies of Locke Lamora" turned out to be a quite entertaining book. The setup of the book is kind of medieval, but also includes fantasy and even science fiction elements. Think of Charles Dickens, subtract the moral instructions and add a small dash of Terry Pratchett. Well, compared to Dickens/Pratchett it's not that well written. Basically it tells the story of Locke Lamora, an orphan stealing for a living and over the years becoming the mastermind of the gentleman bastards. This group is smart, well educated and trained, but also calls for trouble by making their schemes bigger and bigger. Desaster calls. If you like it, there is more: Several sequels are planned, but only one is published so far. I'm in the middle of it right now and it's also a nice read.<br />
<br />
So, the book is out there and when ever _YOU_ get your hands on this book, let me know (gentlemanbastards @ gegenglueck . org - remove the blanks)<br />
<br />
PS: Yes, I know about <a href="http://www.bookcrossing.com/" title="Bookcrossing">bookcrossing</a>, I like the idea, but first of all I don't want to print labels. 
            </div>
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        <link href="http://gegenglueck.org/archives/428-99%25-Im-the-10%25!.html" rel="alternate" title="99%? I'm the 10%!" />
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        <published>2011-11-06T18:56:54Z</published>
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        <title type="html">99%? I'm the 10%!</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Laut <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Cyborg" title="Wikipediaartikel über Cyborgs">Wikipedia</a> "ist die Verwendung komplexer binnenkörperlicher Technologie nichts Neues mehr." Für die USA könnten bereits 10% der Bevölkerung als Cyborgs definiert werden. Ich bin jetzt auch ein Cyborg. Holy shit. Therapiepflichtige Ereignisse werden autonom registriert und zwangsrepariert. 
            </div>
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        <published>2011-10-30T20:13:16Z</published>
        <updated>2011-10-30T20:16:23Z</updated>
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        <title type="html">Realistische Ziele setzen</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 400px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:69 --><img class="serendipity_image_center" width="400" height="292"  src="http://gegenglueck.org/uploads/betablocker_ausschnitt.jpg" title="gegenglueck schrittmacher" alt="gegenglueck schrittmacher" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Alphablogger wird das gegenglueck nicht mehr, aber immerhin sind hier jetzt Betablocker im Einsatz!</div></div> 
            </div>
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        <link href="http://gegenglueck.org/archives/426-Civil-Civic-live-im-Fundbureau.html" rel="alternate" title="Civil Civic live im Fundbureau" />
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        <published>2011-10-21T20:28:19Z</published>
        <updated>2011-10-21T21:58:42Z</updated>
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        <title type="html">Civil Civic live im Fundbureau</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Civil Civic hatte ich <a href="http://gegenglueck.org/archives/387-Song-fuer-Januar-2011-Civil-Civic-Less-Unless.html" title="Song für Januar 2011 - Civil Civic: Less Unless">hier schon mal</a>, ein paar Internetschnipsel, die Lust auf mehr machten. Letzten Mittwoch war es dann soweit, die Band spielte im Fundbuerau vor einer handvoll Leuten.<br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 400px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:67 --><img class="serendipity_image_center" width="400" height="311"  src="http://gegenglueck.org/uploads/2011-10-19_Civil_Civic_im_Fundbureau.jpg" title="Civil Civic live at work im Fundbureau" alt="Civil Civic live at work im Fundbureau" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Civil Civic at work.</div></div><br />
<br />
Band? Naja, <a href="http://civilcivic.com/" title="Homepage Civil Civic">Civil Civic</a> sind zwei Australier mit Bass bzw. Gitarre und eine Licht-Drum-Keyboard-Dingens-Kiste in der Mitte. Und ein Haufen Effekte. Da wird dann munter drauf losgeschreddelt, das Publikum ist zweitrangig. Ein ziemlich eigenständiges Ergebnis, mal knallt das ganz gut, dann auch eher ruhige Passagen oder mal ordentlich Lärm.  Mangels (Gesangs-)Micro gibt es kein dummes Gequatsche. Die Jungs spielen einfach ihr eigenes Ding, das könnten sie genauso gut zuhause vor dem Computer machen. Aber das es Spass macht, sich das anzuhören und mitzuwippen, finde ich es nett, dass sie das auch live machen.<br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 400px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:68 --><img class="serendipity_image_center" width="400" height="300"  src="http://gegenglueck.org/uploads/civilcivic_cd.jpg" title="Civil Civic CD Rules" alt="Civil Civic CD Rules" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Civil Civic Rules CD @home</div></div><br />
<br />
Im Anschluss habe ich die noch gar nicht offiziell veröffentlichte CD erworben, das Teil ist selbstproduziert und auch die Konserve macht Spass. Beim Verkaufsgespräch wurde vom Gitarristen noch darauf hingewiesen, dass alle Berichte des offiziellen <a href="http://www.civilcivic.blogspot.com/" title="Civil Civic Blog">Civil Civic Blogs</a> absolut wahr sein. 
            </div>
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        <link href="http://gegenglueck.org/archives/425-Was-haben-Commerzbank-und-KDE-gemeinsam.html" rel="alternate" title="Was haben Commerzbank und KDE gemeinsam?" />
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            <name>gegenglueck</name>
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        <published>2011-10-17T21:22:39Z</published>
        <updated>2011-10-17T21:46:11Z</updated>
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        <title type="html">Was haben Commerzbank und KDE gemeinsam?</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Nicht viel. Aber ich habe beiden gerade gekündigt. <br />
<br />
Liebe Commerzbank, dir habe ich gekündigt, weil du laut TAZ Parteispendentool in den letzten zehn Jahren mehr Geld, als ich mir netto erarbeitet habe, an eine wirtschaftskriminelle Vereinigung namens FDP gespendet hast. Das finde ich derart unappetitlich, das ich mich spontan zum Bankwechsel entschlossen habe. Banken sind Schweine, das wissen wir, aber mit der GLS Gemeinschaftsbank gibt es inzwischen tatsächlich eine Alternative.<br />
<br />
Liebes KDE, ich wollte dich lieben. Beziehungswiese ich habe dich ab den 3.x-Versionen geliebt und wollte das mit dem Update auf 4.x auch weiter tun. Echt. Ich habe Vieles (und viele Distributionen) probiert, aber es funktioniert einfach nicht. Bei vielem wäre es mir egal, aber die Kontaktsuite habt ihr verkackt. Mit jedem Progamm, das auf den Akonadischeiß umgestellt wurde, gab es Probleme, unbrauchbare Daten und ein Akonadi/Nepomuk-Duo, dass mein System lahmlegt. Ungefähr zu eurem 15. Geburtstag kam Version 4.7.2, die noch schlechter funktioniert, die meine Emails nicht mehr will* und meine geliebten Kjots-Daten als einen Haufen XML-Schrott** zurücklies. Mir langt's. Das Netbook ist schon KDE frei, auf dem Desktop noch ein frisches Kubuntu zur Datensicherung. Mir fehlt noch Ersatz für Amarok und Digikam, das wird wohl hart, aber kommt auch unter alternativen Oberflächen nicht in Frage, weil es den ganzen Akonadirotz*** mitzieht und wohlmöglich stellt ihr die Verwaltungsfunktionen der beiden Programme (und dafür sind sie bislang gut, Musik spielen oder Bilder angucken kann ich auch mit anderen Programmen) auch noch auf Akonadiressourcen um.<br />
<br />
*Von den Sicherheitskopien auf einem IMAP-Account weiß Kmail nichts, wird es auch nie erfahren. Mit Thunderbird/Lightning ist einiges auf einmal wieder ganz einfach ...<br />
** Ja, kann man aufräumen. Mit dem Texteditor. Danke, das hat richtig Spass gemacht.<br />
*** Vielleicht ist Akonadi auch ncht Schuld, aber: KDE/Kontakt und viele Programme funktionieren einfach nicht (mehr) richtig. 
            </div>
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        <link href="http://gegenglueck.org/archives/424-Abwaerts-und-nicht-vergessen-....html" rel="alternate" title="Abwärts und nicht vergessen ..." />
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        <published>2011-10-17T20:27:47Z</published>
        <updated>2011-10-17T21:15:55Z</updated>
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        <title type="html">Abwärts und nicht vergessen ...</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Von der Vorgruppe habe ich mir nur gemerkt, dass sie durch dummquatschen genervt hat und die 20sekündige Napalm-Death-Coverversion der Zugabe musikalisch am besten gefiel. Dann kam zu seniorengerechter Zeit Abwärts auf die Bühne und legte erstmal mit "Heute habe ich ein Scheißgefühl" los. Wenn am Ende des ersten Stückes alle zufrieden zur vielfach wiederholten Zeile "Eigentlich habe ich immer ein Scheißgefühl" mit dem Kopf nicken, kann eigentlich nicht mehr viel schiefgehen.<br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 400px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:66 --><img class="serendipity_image_center" width="400" height="300"  src="http://gegenglueck.org/uploads/2011-10-14_Abwaerts-Hafenklang.jpg" title="Abwärts (Hafenklang 14.10.2011)" alt="Abwärts (Hafenklang 14.10.2011)" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Abwärts (Hafenklang 14.10.2011)</div></div><br />
<br />
Der gemeine Abwärtsfan ist ja eher konservativ geprägt und will nicht mit irgendwelchen Neuerungen gepeinigt werden. Da muss man keine Angst haben. Bass, Schlagzeug und Gitarre geben ordentlich auf die Ohren und dazu gibt Frank Z. den zynischen Giftzwerg. Die Herren scheinen Spass zu haben und das kommt auch rüber. In kleinen Dosierungen gibt es auch neuere Stücke, aber wer sich von der <a href="http://www.abwaerts.rodrec.com/index.php?option=com_content&task=view&id=61&Itemid=1" title="Sei auch dabei - Abwärts Live 2009">Abwärtsseite</a> den Livemitschnitt zieht, erhält einen guten Eindruck. Neben dem unvermeidbaren Abschluss "Computerstaat" gibt es alles, warum man die Band schon immer mögen musste: "Sonderzug zur Endstation" bleibt der beste musikalische Beitrag zum Fall der Mauer (und "Zonenzombie" quasi als Fortsetzung alles, was man zum Thema "Blühende Landschaften" wissen muss). Allein für die Zeile "Wenn hier die Scheiße zu Geld wird hast du auch verloren, dann wirst du ohne Arsch geboren" muss man "Schiffe" lieben, aber dieser Song ist darüberhinaus die einzige erträgliche Darreichungsform von Ballade, die es gibt. Naja, wisst ihr ja selbst. Hoffen wir auf weitere 30 Jahre Abwärts. 
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        <published>2011-10-12T21:00:43Z</published>
        <updated>2011-10-12T21:08:19Z</updated>
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        <title type="html">Wieder was gelernt: Brotzen</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Selten sind neue Wortschöpfungen wirklich lautmalerisch, schön oder nützlich, aber der <a href="http://gartenzwerg.blogsport.de/2011/10/12/12-01-2011/" title="Gartenzwerg Blog">Gartenzwerg punktet mit „Brotzen“</a> eigentlich in allen drei Kategorien: <br />
<blockquote>Brotzen "beschreibt die Unsicherheit, die man fühlt ,wenn man auf besonders dummerhaftige Ideen anderer Leute trifft und nicht weiß, ob man vor Wut Brüllen oder Kotzen soll und dann mit Schreien anfängt, bis der Mageninhalt tatsächlich hochkommt."</blockquote><br />
<br />
Und: Wenn es doch mal keinen Grund gibt, im Bett zu bleiben, macht es bestimmt Sinn, sich erstmal auf die Couch zu legen. 
            </div>
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        <published>2011-10-10T21:02:03Z</published>
        <updated>2011-10-10T21:14:37Z</updated>
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        <title type="html">Song für September 2011 - Public Image Ltd. - Public Image</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Bevor ich hier auf <a href="http://www.civilcivic.blogspot.com/" title="Civil Civic Blog">Civil Civic</a> umschwenke, weil die demnächst im Fundbureau aufspielen werden, noch schnell den Song für den letzten Monat. Im Zuge von Aufräumarbeiten und dem Wiedersehen mit einem meiner Lieblingsgitarristen ist nicht nur eine Bootleg der legendären Boxjellyfisharedeadlyinnorthernwaters* aufgetaucht. Nein, auch sonst wurde einige ausgegraben und dann war der Monat rum und das Frühwerk von Public Image Ltd. schallte mit Abstand am häufigsten durch meine Boxen. Diesmal fand ich es schwierig, mich auf einen Song festzulegen, aber das wunderbare "Poptones" von den Peel Sessions musste sich dann doch dem Titelsong des ersten Platte "Public Image" geschlagen geben. Das klingt alles gar nicht so alt, wie es ist.<br />
<br />
*Musikalisch war das ok. Aber bei Mischpultmischnitten ist genau das zu laut, was ich hier freundlicherweise mal als "kreative Schwachstelle" des Projektes bezeichnen möchte. 
            </div>
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        <published>2011-09-09T11:53:37Z</published>
        <updated>2011-09-09T12:04:10Z</updated>
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        <title type="html">Song für August 2011 - Blumenamarschderhölle - Bandwurm</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Song für Juli entfiel, da ich ziemlich lange ohne Musik (abgesehen von Supermarktmuzak und Campingplatztechno) durch Schweden geradelt bin. Zurück in Hamburg, habe ich tatsächlich meinen Plattenspieler in Betrieb gesetzt, hauptsächlich um die wunderschöne Platte von Blumenamarschderhölle zu hören. Müsste man auch mal digitalisieren ... 
            </div>
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        <published>2011-07-06T19:29:19Z</published>
        <updated>2011-07-06T19:43:33Z</updated>
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        <title type="html">Song für Juni 2011 - Abwärts - Gut drauf</title>
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                Musikalisch ist hier eher wenig passiert. Durch Zufall bin ich auf das <a href="http://www.abwaerts.rodrec.com/index.php?option=com_content&task=view&id=61&Itemid=1" title="Sei auch dabei - Abwärts live 2009">Livealbum von der Abwärts Tour 2009</a> gestoßen, das hier und auf Maloche öfter im Kreis lief. Aus gegebenen Anlass aber - "Heute Morgen komm ich aus dem Haus und das erste was passiert: Ich rutsch auf Hundescheiße aus. Und da hinten an der Ecke steht ein Arschgesicht, mit einer Bullenmütze auf ..." - bekommt der Titel "Gut drauf" von der Studioplatte "V8" den Titel "Song des Monats" - Ich sage dazu nur, dass Hundescheiße keine Rolle spielte. Keine Ahnung, warum mir das jetzt gerade einfällt: Ich habe diesen Monat auch erfahren, dass der für meine Wohngegend zuständige "Bürgernahe Beamte" tatsächlich Knüppel heißt. Könnte man sich gar nicht ausdenken sowas. 
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        <published>2011-07-03T12:19:44Z</published>
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        <title type="html">Puschenkino 15 - Zahlenspiele</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Dank des Einsatzes vom Lehrling hat ein ganz wunderbares cineatisches Machwerk, auf das wir schon lange gewartet haben, den Weg in unser Puschenkino gefunden. Geplant als die filmerische Fortsetzung einer großen Karriere mit mehrfachem Platin in Brasilien. Im Ergebnis der totale Flop, nur von wenigen bei der einzigen Ausstrahlung im TV durchgestanden. Und allen Beteiligten heute mehr als peinlich. Aber in Zeiten kollabierender Systeme und ihrer Machthaber weltweit scheint die Story seltsam aktuell. Außerdem können wir nahtlos dort weitermachen, wo wir vor drei Jahren im Puschenkino Nummer Zwei aufgehört haben. Wir wissen, ihr seid stark genug für:<br />
<br />
Puschenkino 15 - Zahlenspiele<br />
<br />
16.07.11 Beginn pünktlich 20:00 Uhr!<br />
Bitte mitbringen: Knabberkram und/oder Getränke - ihr werdet sie brauchen.<br />
<br />
Es gibt wie immer genau abgezählte Plätze, wovon zwei von uns und einer vom Lehrling besetzt werden: Verbindliche Zusagen für die verbleibenden Plätze werden in der Reihenfolge ihres Eintreffens registriert. Wer zu spät ist, muss ins Kino gehen. Aber entgegen anders lautender Gerüchte ist das Puschenkino mitnichten immer nach 24 Stunden ausgebucht, es lohnen also auch kurzfristige Anfragen. (Eigentlich eine private Reihe, aber wer hier rechtzeitig anklopft und einen guten Grund nennt, hat Chancen sich zu qualifizieren.) 
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        <link href="http://gegenglueck.org/archives/279-Schweine..html" rel="alternate" title="Schweine." />
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            <name>gegenglueck</name>
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        <published>2009-01-27T22:39:50Z</published>
        <updated>2011-06-09T19:49:40Z</updated>
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        <title type="html">Schweine.</title>
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                <blockquote>"Und gehe weiter in die Landschaft,<br />
die keine andere Arbeit hat,<br />
als auf das Verschwinden des Menschen zu warten."<br />
Heiner Müller, <a href="http://www2.hu-berlin.de/literatur/mitarbeiter/hoernigk/GNPRESS/MANNIMFA.HTM" title="Müller - Der Auftrag">Der Auftrag</a></blockquote><br />
<br />
Die<a href="http://www.heise.de/tp/blogs/2/122352" title="Atommüllendlagerung für umme"> Politik schenkt der Atomindustrie weitere Milliarden</a> . Wohlgemerkt nicht ihre eigenen, sondern die der Allgemeinheit. Atommüllendlagerung für umme. Es geht also weiter, die jahrzehntelang festgeschlossenen Augen bleiben zu und es wird <del>weiter ver</del> sich weiter bedient.<br />
<br />
Lesebefehl: <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29490/1.html " title="Die Weißen Sümpfe von Wittmar">Die weißen Sümpfe von Wittmar</a> - Eine kurze Geschichte des Atommüllendlagers Asse II, über den Artikel schreibt Isotopp zurecht: "<a href="http://blog.koehntopp.de/archives/2343-Deutschlands-Atommuell.html" title="Atommüll für umme">Er ist lang und er macht wütend.</a>" <br />
<br />
<br />
Die Länge sollte man aushalten. Weil der Artikel vieles so schön anschaulich erklärt. Am Ende kommt dann noch raus, dass der Artikel eigentlich schon von 1978 stammt. Und dass es immer schon klar war: Asse 2 ist nicht nur ungeeignet, sondern die Einlagerung von Atommüll dort ist ein Verbrechen. Und zwar Massenmord, der bislang ein versuchter ist, aber das kann sich täglich ändern. Es wird auch nicht besser, wenn es noch 15 Jahre dauert.<br />
<br />
Die Wut dann aber ruhig rauslassen - Beispiel für eine verpasste Chance:<br />
<br />
Ernst-Henning Jahn, der langjährige CDU-Landrat des Landkreises Wolfenbüttel*, zu dem die Asse gehört, hat mich mit meinen MitschülerInnen in den 80ern mal mit rotem Kopf angebrüllt, weil wir seine Rechtfertigungsreden für Asse 2 anzweifelten. Und der sich dann spuckend ereiferte, dass die "Umweltverschmutzung" durch Antiatomparolen an jeder freien Wand rund um die Asse, ja wohl das eigentliche Problem seien. Heute frage ich mich, ob unsere pazifistische Grundhaltung und die Höflichkeit gegenüber älteren Amtsträgern, gerechtfertigt waren. Es wäre vermutlich besser gewesen, dem Mann, der sich auch sonst durch nichts qualifizierte, einfach auf die Fresse zu hauen und seinen Teil an Atommüll zu Fressen zu geben.<br />
<br />
<blockquote>"Leben in diesem trüben Menschenbrei<br />
Mit glücklichen Idioten vor dem Bildschirm"<br />
Heiner Müller, <a href="http://www2.hu-berlin.de/literatur/mitarbeiter/hoernigk/GNPRESS/NOTIHOME.HTM" title="Müller - Notiz 409">Notiz 409</a></blockquote><br />
<br />
*Update 09.06.2011: Der Mann ist von mir in der ursprünglichen Version des Beitrags fälschlicherweise für "bereits verstorben" erklärt worden. In den Kommentaren wurde ich darauf hingewiesen, dass er lebt und seine Umgangsformen aktuell "nett" sein soll. 
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        <published>2011-06-05T19:18:36Z</published>
        <updated>2011-06-05T19:18:36Z</updated>
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        <title type="html">Puschenkino 14: Flotter Dreier 2011 im Lichtmess</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Zum alljährlichen Pflichttermin des Kurzfilmfestivals verlegen wir das Puschenkino wieder außer Haus:<br />
<br />
27.Internationales KurzFilmFestival Hamburg 2011<br />
Mittwoch, 8. Juni 2011 um 20:00 Uhr<br />
<a href="http://festival.shortfilm.com/index.php?id=2845" title="IKFF 2011 Flotter Dreier">Flotter Dreier (Thema: Deutsch)</a><br />
<a href="http://www.lichtmess-kino.de" title="Lichtmess Kino">Lichtmess Kino</a>, Gaußstrasse 25<br />
<br />
Das komplette Programm und alle Infos unter: http://festival.shortfilm.com<br />
<br />
Es empfiehlt sich Karten zu reservieren/vorzukaufen. Für das Beherbergen von <br />
Kurzfilmern gibt es wie immer Freikarten,  dazu wendet ihr euch an das Kurzfilmfestival.<br />
<br />
Wir arbeiten an einem Termin für einen Puschenkino im gewöhnlichen Rahmen. 
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        <published>2011-06-03T20:16:54Z</published>
        <updated>2011-06-03T22:05:05Z</updated>
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        <title type="html">Echt toll!</title>
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                Liebe freiwillige Feuerwehr Altona,<br />
<br />
ihr habt wirklich tolle Maschinen. Wofür auch immer die gut sind, ich bin mir sicher, ihr befolgt die Anweisung.<br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 400px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:60 --><img class="serendipity_image_center" width="400" height="300"  src="http://gegenglueck.org/uploads/2011-05-30_FF_Altona.jpg" title="Klare Anweisung" alt="Klare Anweisung" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Klare Anweisung</div></div> 
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        <published>2011-06-03T20:20:27Z</published>
        <updated>2011-06-03T21:19:40Z</updated>
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        <title type="html">Lassma Beckstreetboys!</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Unlängst aus dem Fenster des Azeitonas blickend, kam mir die Übersetzung des Satzes "Ich würde es für eine gelungene Idee halten, wenn wir eine Verabredung träfen, das nächste Konzert der bekannten und beliebten Band Beckstreetboys gemeinsam zu besuchen." durch einen Hauptschullehrer in eine seinen Schülern verständliche Sprache in den Sinn: " Lassma Baeckstreetboys!". Offensichtlich ist die Übersetzung falsch, es geht um eine neue (Straßen-)Randsportart:<br />
<div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 400px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:61 --><img class="serendipity_image_center" width="400" height="300"  src="http://gegenglueck.org/uploads/2011-06-01_lassma_beckstreetboys_001.jpg" title="Beckstreetboys (und ein -girl)" alt="Beckstreetboys (und ein -girl)" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Beckstreetboys (und ein -girl)</div></div><br />
<div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 300px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:62 --><img class="serendipity_image_center" width="300" height="400"  src="http://gegenglueck.org/uploads/2011-06-01_lassma_beckstreetboys_002.jpg" title="Beckstreetboy in Ausbildung" alt="Beckstreetboy in Ausbildung" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Beckstreetboy in Ausbildung</div></div> 
            </div>
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        <link href="http://gegenglueck.org/archives/411-Song-fuer-Mai-2011-Zwei-Tage-Ohne-Schnupftabak-Abspann.html" rel="alternate" title="Song für Mai 2011 - Zwei Tage: Ohne Schnupftabak - Abspann" />
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        <published>2011-06-02T15:21:16Z</published>
        <updated>2011-06-02T15:40:01Z</updated>
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        <title type="html">Song für Mai 2011 - Zwei Tage: Ohne Schnupftabak - Abspann</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Weil ich ja wegen des vergeblichen  Versuches, mir eine Spackenband schönzutrinken, <a href="http://gegenglueck.org/archives/403-Wir-nicht-Zwei-Tage-ohne-Schnupftabak.html">kein Geld mehr für die neue CD hatte</a>, musste ich mir das Stück über die Internetseite von <a href="http://ztos.de/" title="Zwei Tage: Ohne Schnupftabak">Zwei Tage: Ohne Schnupftabak</a> nehmen. Von Wegen CD ist tot: Die Luxusedition wartet mit BigBand-Versionen-Maxi, Platte-Live-im-Proberaum-DVD, Buttons, spitzen Schnupftuch, Feuerzeug, Button und Aufkleber. Und sieht absolut gut aus. Was aber wichtiger ist: klingt auch super. Eigentlich läuft hier die CD und Maxi hintereinander weg in der Dauerschleife (manchmal unterbrochen von <a href="http://option-weg.net/" title="option weg">option weg</a>). Da muss man nix aussortieren, dass geht hübsch nach vorne los. Die Jungs vom Nachbarbüro waren genervt, mein Namensvetter in der Anstalt hat nur mit den Augen gerollt, meine Chefin hält mich weiterhin für einen Spinner. Also alles gut.<br />
<br />
In diesem Fall eher "leider" muss ich mich auf ein Stück festlegen, weil es schließlich um den Song des Monats geht. Die BigBand-Version von "Mr. Aufziehvogel" ist knapp gescheitert, ich habe mich für "Abspann" entschieden. Das ist so schön selbstreferentiell/-ironisch: "Keine Lieder mehr wie diese, über langweilige Leben. (Oder hört gefälligst auf, mir davon zu erzählen)."  Besser kann man eine CD bzw. ein Konzert doch eigentlich nicht aufhören.<br />
<br />
(Die Welt ist klein: Mein Quasischwager turnt im Hintergrund der DVD mit der Kamera rum. Hätte ich wissen können.) 
            </div>
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        <published>2011-05-15T15:02:24Z</published>
        <updated>2011-05-15T16:07:07Z</updated>
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        <title type="html">2 Nächte, 4 Bands, 8 Bier ...</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Wie der Titel schon nahelegt, ist jetzt eher Regeneration angesagt. Vor allem für meine Kamera, die ich wohl erstmal auf Werkseinstellungen zurücksetzen muss, weil ich jede verfügbare Einstellung ausprobiert habe. Die Photoqualität hat es nicht wirklich verbessert. Egal, Freitag ging's ins <a href="http://centrosociale.breitaufgestellt.de/" title="Centro Sociale Hamburg">Centro Sociale</a>, wo zum Anarchokleinkunstpunk aufgespielt wurde. Die nach der Renovierung ziemlich sterile Atmosphäre im Centro und ein relativ überschaubare Publikum haben es den beiden Bands eher schwer gemacht.<br />
<br clear="all"/><br />
<div class="serendipity_imageComment_left" style="width: 400px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:57 --><img class="serendipity_image_left" width="400" height="303"  src="http://gegenglueck.org/uploads/2011-05-13_schall-und-rauch_Centro_Sociale.jpg" title="Schall und Rauch im Centro Sociale" alt="Schall und Rauch im Centro Sociale" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Schall und Rauch</div></div>Mal abgesehn davon, dass ich von Reminiszenzen an Bands wie Cochise inzwischen Pickel kriege, fand ich <a href="http://akustikheartchor.de" title="Schall und Rauch">Schall und Rauch</a> ein wenig lustlos und uninspiriert. Außerdem war der Sound ziemlich beschissen. Vielleicht mal besser zu anderer Zeit an anderem Ort ...<br />
<br clear="all"/><br />
<div class="serendipity_imageComment_right" style="width: 400px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:56 --><img class="serendipity_image_right" width="400" height="316"  src="http://gegenglueck.org/uploads/2011-05-13_option-weg_Centro_Sociale.jpg" title="option weg im Centro Sociale" alt="option weg im Centro Sociale" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">option weg</div></div> <a href="http://option-weg.net/" title="option weg">option weg</a> war dann doch einen ganzen Tacken lauter, wilder und vor allem präsenter. Das mag (auch) dem Straßentheaterhintergrund geschuldet sein. Insbesondere die Schlagzeugerin (auch mit gelegentlichen Ausflügen ans Mikrophon) war ziemlich beeindruckend. Und <a href="http://pocketpunk.so36.net/" title="Yok">Yok</a> ist eben Yok. Nix unnötig kompliziertes, aber gut arrangierte und oft tanzbare Geschichten über das tägliche Sterben. Und einen Extraapplaus für die Aussage: "Robert Lembke ist tot und Jörg Pilawa lebt." Das sagt eigentlich alles, was man über aktuelle TV-Unterhaltung wissen muss.<br />
<br clear="all"/><br />
Samstag dann als rumänisch-spanisch-irisch-deutsches Quartett auf Stadtour: Missverständnisse über Maßeinheiten zum portugiesischen Kuchen, Parasitengeschichten zum indischen Dinner und dann im Størte ordenlich auffe Ohren.<br />
<br clear="all"/><br />
<div class="serendipity_imageComment_left" style="width: 400px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:58 --><img class="serendipity_image_left" width="400" height="300"  src="http://gegenglueck.org/uploads/2011-05-14_deadclass_stoerte.jpg" title="The Dead Class im Størte" alt="The Dead Class im Størte" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">The Dead Class</div></div>Dress the fuck up. Ich dachte die Zeiten halbnackter Männer auf Bühnen seien vorbei. Trotzdem liefert <a href="http://www.deadclass.com/" title="The Dead Class">The Dead Class</a> ganz netten Schunkelpogo, den ich mir aus der Konserve allerdings eher nicht anhören würde.<br />
<br clear="all"/><br />
<div class="serendipity_imageComment_right" style="width: 400px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:59 --><img class="serendipity_image_right" width="400" height="300"  src="http://gegenglueck.org/uploads/2011-05-14_reddons_stoerte.jpg" title="The Red Dons im Størte" alt="The Red Dons im Størte" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">The Red Dons</div></div>Bei den ersten zwei Stückes von <a href="http://www.reddons.com/" title="The Red Dons">The Red Dons</a> dachte ich noch "auweia", aber dann ging's auf einmal ab. Ziemliches Brett, kein dummes Gequatsche und ob der Bühnenlautstärke ziemlich leiser Gesang, was angesichts dieses typischen US-Lala-Zeux ziemlicht gut war. Aber wenigstens keine mehrstimmigen "ahahahahahhuhuhun" Backgroundgesänge. Der Schweiß floß auf und vor der Bühne in Strömen, der Mob hüpfte, die Band ackerte, selbst ich musste mal mit dem Kopf nicken und als dann gut war, war's auch gut. <br />
<br clear="all"/><br />
Unbegreiflicherweise wurde der ESC von keiner der vier Bands gewonnen. Aber wie es schon damals bei den Jellyfischen hieß: "Wir spielen keine Wettbewerbe. Wir spielen nur mit. aber nicht gegen andere Bands." 
            </div>
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        <published>2011-05-13T12:10:10Z</published>
        <updated>2011-05-13T12:24:37Z</updated>
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        <title type="html">Song für April 2011 - Wir nicht. Mein Auto</title>
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                Ja, ja. Spät wie immer. Aber im Kopp schon lange fertiger Eintrag. Und wo kommen wir den dahin, wenn wir uns den Monatswechsel vom Kalender vorschreiben lassen?!?<br />
<br />
Als Vorbereitung für das Gründonnerstags-Konzert im Størte hatte ich die Seite von <a href="http://wirnicht.com/" title="Wir nicht.">Wir nicht.</a> aufgesucht und mich an den dort angebotenen Demosongs und Videos delektiert. Der Song "Mein Auto" pflanzte sich dabei schnell und dauerhaft in meine Hirnwindungen. Trotz "huhuhu"-Backgroundgeheul, was gleichbedeutend mit besser gar nicht erst der besten Freundin von allen vorspielen, und nur schwerlich erschließbaren Text. Ich würde mal sagen die Grundrichtung ist  "gegen irgendwas mit Medien" ... wegen verschwurbelter Versführung schwer auswendig zu lernender Refrain auch. Egal, hier geht's um die Songs aus meiner Dauerrotation für den Monat und das war nun mal dieser Song. 
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        <published>2011-05-02T19:22:01Z</published>
        <updated>2011-05-03T09:14:54Z</updated>
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        <title type="html">Mord</title>
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                Bin ich eigentlich der einzige, der es skandalös findet, wenn ein Präsident einen Killertrupp in ein fremdes Land schickt, mit dem klaren <a href="http://www.reuters.com/article/2011/05/02/us-binladen-kill-idUSTRE7413H220110502" title="Reuters - US Mission was a kill job">Auftrag einen Menschen zu töten</a>? Frau Merkel offensichtlich nicht, die <a href="http://www.spiegel.de/video/video-1125085.html" title="Merkel feiert Auftragsmord">gratuliert offen zum vollzogenen Mord</a>. <br />
<br />
Update: Die beste Freundin von allen und ihr Kollege finden staatlich sanktionierte Auftragsmorde auch nicht gut. Da sind wir ja immerhin schon drei.<br />
<br />
Update 2: Obama darf das. Der ist Friedensnobelpreisträger. Und 10 Jahre, zwei Kriege, ein paar Milliarden Dollar und einige Kollateraltote sind für einen Auftragsmord ja auch fast geschenkt.  
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        <published>2011-04-10T15:06:30Z</published>
        <updated>2011-05-02T20:16:46Z</updated>
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        <title type="html">Endlich: Schmuck der Straße</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Irgendwie ist es schade, dass das rituelle "Und, was macht der Film?" bei meinen sporadischen Begegnungen mit der Regisseurin jetzt entfällt. Aber "<a href="http://www.dokfilmwoche.com/index.php?id=843" title="Schmuck der Straße beim Dokumentarfilmfestival">Schmuck der Straße</a>" ist fertig! Nach Weltpremiere in Lübeck und Teilnahme am Filmfest in San Sebastian, war am Samstag Hamburgpremiere im Rahmen des Dokumentarfilmfestivals. Trotz unleugbar ausgebrochenen Frühlings und ungewohntem Kinotermin am Nachmittag, war das 3001 ausverkauft. Ich war also nicht alleine gespannt ...<br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 400px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:49 --><img class="serendipity_image_center" width="400" height="533"  src="http://gegenglueck.org/uploads/Schmuck_der_Strasse_im_3001.jpg" title="Schmuck der Straße, Dokumentarfilm von Rosa Baches" alt="Schmuck der Straße, Dokumentarfilm von Rosa Baches" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Filmplakat Schmuck der Straße</div></div><br />
<br />
Ein Haus in der Schmuckstraße auf St. Pauli, in dem Transsexuelle aus Venezula leben (und arbeiten). Ein Paralleluniversum direkt auf dem Kiez, von dem der interessierte Hamburger bestenfalls weiß, dass es existiert. Die Film schaut zu bei alltäglichen Besorgungen, beim Tratschen, beim Aufbretzeln (eigentlich ständig), auf der Straße, in der Bar, bei der Anmeldung zum Einbürgerungstest ... die Kamera scheint nie wirklich abwesend. Durch das beständige Flirten der Progragonistinnen mit der Kamera ist diese aber kein Fremdkörper. Aus den Beobachtungen des Alltags und dazwischen mehr oder weniger direkt in die Kamera erzählten Geschichten ergibt sich so langsam ein Bild. Allerdings ist dieses alles andere als klar, da sich immer stärker herausstellt, dass jenseits der gemeinsamen Merkmale doch sehr, sehr unterschiedliche Geschichten, Perspektiven und Hoffnungen verbergen. Es ist Verdienst des Filmes und zeugt von Respekt gegenüber den porträtierten Menschen, diese Unterschiede nicht zugunsten eines erklärenden Fazits plattzumachen, sondern als viele offene Fragen im Raum stehen zu lassen. Die Filmmusik, die Bildausschnitte/Perspektiven und der Schnitt kreieren eine fast poetische Filmsprache, die einem Dokumentarfilm auf dem ersten Blick unangemessen scheint, am Ende aber genau das Thema treffen: Letztendlich geht es um lllusionen, die man sich macht oder denen man erliegt. Gilt für das alltägliche Überleben wie für einen Film. <br />
<br />
Ab Mai läuft der Film im Abaton, unbedingt hingehen.<br />
<br />
Update I (02.05.2011 22:12) Termine: „Film im Gespräch“ am 9.5. um 20.00, Start ab 12.5.,<br />
fest 16.5. und 23.5. um 20.00 mit Gästen. Und dann wohl je nach Andrang, den ihr natürlich erzeugen wollt.<br />
<br />
Update II (02.05.2011 22:15): Wenn euch das Abaton mal wegen irgendwelcher rechtlichen Geschichten anscheißt, könnt ihr sie darauf hinweisen, dass sie <a href="http://www.abaton.de/pages/cont-EA-SchmuckderStrasse.shtml" title="Schmuck der Straße im Abaton">diesen Text für die Filmankündigung geklaut haben</a>. Nicht dass, ich was dagegen hätte. Aber zwei von drei <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/" title="CC-BY-NC-SA">Bedingungen der Lizenz</a> nicht eingehalten ... starke Leistung. (ABER: Rosa bekommt hiermit die Erlaubnis in Zusammenhang mit ihrem Film mit diesem Text zu machen, was immer sie für sinnvoll hält. Die Share-Alike und Non-Commercial Bedingungen entfallen für sie.)<br />
<br />
 
            </div>
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        <published>2011-04-25T20:10:22Z</published>
        <updated>2011-04-25T20:19:20Z</updated>
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        <title type="html">Optimismus norddeutsch</title>
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                Schon eine woche Sonnenschein, bis auf ein paar schöne Tage im Oktober müsste es das mit Sommer jetzt eigentlich gewesen sein. 
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        <published>2011-04-23T14:22:10Z</published>
        <updated>2011-04-23T15:41:56Z</updated>
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        <title type="html">Wir nicht / Zwei Tage ohne Schnupftabak</title>
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                <div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 400px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:50 --><img class="serendipity_image_center" width="400" height="307"  src="http://gegenglueck.org/uploads/2011-04-21_Wirnicht.jpg" title="Wir nicht - 21.04.11 im Størte" alt="Wir nicht - 21.04.11 im Størte" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Wir nicht - 21.04.11 im Størte</div></div><br />
Den Auftakt machten die Hamburger <a href="http://wirnicht.com" title="Wir nicht">Wir nicht</a>, nach Selbsteinschätzung so was wie "Autonome Hüpfmusik, Emo-Oi und einfallsloser Kinder-Metal". Das geht schon in Ordnung und macht Laune. Allerdings mit einer gefährlichen Tendenz zur Deutschrockigkeit. Da muss man hoffen, dass der Dreck bleibt. Die Texte verbleiben teilweise ein bisschen in sinnloser Phrasenaneinanderreiherei, aber so ein Konzert ist ja auch keine Vorlesung. Und Refrains wie der von "Mein Auto" ist zumindest schön mitgröhlbar, wenn man ihn sich denn merken kann.  Die Demosongs und ein paar schöne Videos gibt es auf der Webseite.<br />
<br />
Die Niederländer von Gewapend Beton habe ich nicht fotografiert. Was ich gerne getan hätte, wenn ich sie dafür nicht hätte hören müssen. Meine Fresse. Bass/Schlagzeug könnte man ja noch "interessante Tempiwechsel" unterstellen, wo sie einfach nicht in der Lage waren, mal für drei Takte die Geschwindigkeit zu halten. Aber der Rest ging gar nicht. Die Gitarre war zwar bestimmt teuer und mit über ca. sieben Halbtöne verschobenen A-Dur-Akkorden kann man auch gute Musik machen, aber dieses miese Möchtegerngeheavymetall war widerwärtig. Und zu allem Überfluss ein abgrundtief hässliches und technisch anspruchsloses Solo, dass der Typ mindestens fünfmal an unterschiedlichen Stellen des Programms zu spielen versucht hat. Beim sechstenmal dann als Variante halb so schnell und rückwärts, was hat aber so überhaupt nicht geklappt hat, dass er selbst abgebrochen hat. Und der Mann mit der leicht schrillen Stimme, die im Wesentlichen ohne Bezug zum Sound blieb, sollte lieber Heizdeckenverkaufsreisen betreuen, so penetrant wie er nach jedem Song das neue CD-Release angepriesen hat. Was ihr auf gar keinen Fall haben wollt, nicht mal als Bierdeckelersatz. Cover gab es auch: GBH habe ich nie gemocht, entspricht aber den musikalischen Unfähigkeiten, also ging das in Ordnung. Die Bad Brains haben das Zerstümpern inclusive einer der solistischen Gitarreneinlagen aber nicht verdient.<br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 400px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:50 --><img class="serendipity_image_center" width="400" height="307"  src="http://gegenglueck.org/uploads/2011-04-21_ZTOS_Stoerte.jpg" title="Zwei Tage ohne Schnupftabak - 21.04.11 im Størte" alt="Zwei Tage ohne Schnupftabak - 21.04.11 im Størte" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Zwei Tage ohne Schnupftabak - 21.04.11 im Størte</div></div><br />
Dann noch <a href="http://www.ztos.de" title="Zwei Tage ohne Schnupftabak">Zwei Tage ohne Schnupftabak</a> aus Regensburg. Wow, wenn das bei Schnupftabakentzug rauskommt, sollte man das Zeug öfter verknappen. Wenn der Sänger/Gitarrist seine Bewegungsradius noch auf ca. 3,23 Quadratzentimeter eindampft und die Gitarre rot lackiert, gewinnt er jeden Frankie-Stubbs-LookALike-Contest. Für die Stimme müsste er wohl noch zehn Jahre um die 47 Zigaretten täglich konsumieren. Aber das nur nebenbei. Musikalisch ging das ordentlich zur Sache, Schwerarbeit von Bass und Schlagzeug, während endlich mal wieder zwei Sänger/Gitarristen vormachen, dass sie nicht überflüssig sind, wenn sie nicht beständig immer das Gleiche machen. Das hämmerte, brackerte und knallte. Kein "Das soll klingen wie", sondern einfach ein paar Leute, die ihr Ding durchziehen. Nette Texte, die man in großen Teilen auch verstehen konnte. Und kein blödes Gequatsche dazwischen, vor allem keine ständig Werbung. Obwohl es sehr wohl eine neue CD gibt, für die ich aber leider kein Geld mehr hatte. Auch hier gibt es ein paar Songs und Videos auf der Bandwebseite, die vorbildlicherweise auch ihre MyShit-Präsenz geschlossen hat. 
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        <published>2011-04-10T14:54:56Z</published>
        <updated>2011-04-15T15:58:09Z</updated>
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        <title type="html">Song für März 2011: Koksofen von Caspar Brötzmann Massaker</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Ich bin mir noch den Song für März schuldig, mir geht's nicht unbedingt um neue Songs, sondern um die, die ich am meisten oder intensivsten gehört habe. Aus was für Gründen auch immer, zwischen Cash, Johnny und Cave, Nick habe ich letzten Monat meine CD von <a href=" http://www.casparbroetzmannmassaker.com/" title="Homepage Caspar Brötzmann Massaker">Caspar Brötzmann Massaker</a> reaktiviert. Und das war gut. Die ganze Platte lief hier wiederholt, aber der Song Koksofen in seiner fesselnden Düsternis war es, der mich mehr als einmal zum Yoga begleitet hat. Und irgendwie würde das als Hintergrundmusik für Yoga auch passen, aber vermutlich würden viele Yogalehrer schreiend weglaufen und <a href="http://www.sandhiyoga.com/" title="Sandhi Yoga">meine</a> mich zumindest endgültig total bekloppt erklären. <br />
<br />
Egal, es gibt gute Gründe, warum ich Mitglied des Bad Kharma Blocks bin.<br />
 
            </div>
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        <published>2011-04-03T14:40:00Z</published>
        <updated>2011-04-10T14:51:36Z</updated>
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        <title type="html">Zombies können reiten?</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Leicht angetrunken gestern nachts nach Hause schlendernd, fiel mein Blick auf ein Schaufenster in der Altonaer Großen Bergstraße:<br />
<div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 400px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:48 --><img class="serendipity_image_center" width="400" height="300"  src="http://gegenglueck.org/uploads/germantote_s.jpg" title="Zombiewetten" alt="Zombiewetten" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Wetten auf Zombies?</div></div><br />
Germantote ... ein Friedhof? Antideutsches Lokal? Ich total überfremdet? Der Untertitel legt nahe, es geht irgendwie um Reitsport. Also untote Detsche auf Pferden? Aber es ist von toten Detschen die Rede. Untote Pferde? Dabei heißt es doch so schön: Es ist langweilig im Sattel, seit das Pferd tot ist. 
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        <published>2011-04-01T16:00:00Z</published>
        <updated>2011-04-10T14:39:17Z</updated>
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        <title type="html">Hausaufgaben abarbeiten: St. Pauli Museum</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <div class="serendipity_imageComment_left" style="width: 400px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:46 --><img class="serendipity_image_left" width="400" height="533"  src="http://gegenglueck.org/uploads/Sankt-Pauli-Museum.jpg" title="Sankt-Pauli-Museum: Klein, aber fein." alt="Sankt-Pauli-Museum: Klein, aber fein." /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Klein, aber fein.</div></div><br />
Seit der Eröffnung stand es auf der Liste, nun endlich habe ich es geschafft, das <a href="http://sankt-pauli-museum.de/" title="Sankt Pauli Museum">St.-Pauli-Museum</a> zu besichtigen. Leider hat die Dauerausstellung ein wenig unter der Sonderaustellung über Domenica gelitten. Aber dafür habe ich die Originalweihnachtskrippe von Domenica gesehen. <a href="http://www.stadtlaeuferin.de" title="Stadtläuferin">Die Frau, die weiß wo es in Hamburg langgeht,</a> ist immer noch nicht drüber weg. Ich kann mich ansonsten eher an den Photos von <a href="http://www.panfoto.de/" title="Panfoto - Günter Zint">Günter Zint</a> ergötzen.<br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_right" style="width: 200px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:47 --><img class="serendipity_image_right" width="200" height="240"  src="http://gegenglueck.org/uploads/zint_hendrix.jpg" title="Jimi Hendrix und Band" alt="Jimi Hendrix und Band" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Jimi Hendrix und Band<br/>(Im Musem abfotographiertes Originalphoto von Günter Zint)</div></div><br />
<br />
Das Museum ist vielleicht nicht das beste Museum aller Zeiten, aber das beste seiner Art. Und deshalb sollte man sich ruhig mal die Zeit nehmen und dort durch die Ausstellung stromern. Siegergeschichte gibt es in den mehr offiziellen Museen genug, hier werden Geschichten erzählt (oder Perspektiven gewählt), die normalerweise verloren gehen. 
            </div>
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        <published>2011-03-28T20:52:57Z</published>
        <updated>2011-03-28T21:10:15Z</updated>
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        <title type="html">Einige tragen Stiefelchen aus Meerschweinhaut</title>
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                Klar, gab's am Wochenende auch <a href="http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/26maerz.html" title="Abschalten!">Mainstream</a> und <a href="http://www.albaberlin.de/magazin/artikel.php?artikel=13209&type=2&menuid=57&topmenu=2" title="Alba vs Bamber">TV-Sport</a>, aber dann war ich noch im <a href="http://frappant.org/" title="Frappant">Frappant</a> beim Konzert von Kolonie 7. Auch wenn's im<a href="http://www.youtube.com/watch?v=73JyoPTWX0M" title="Kolonie 7 - Achtung, Achtung!"> Internet gut klingt</a>, auf dem Photo gut aussieht und der Titel "Einige tragen Stiefelchen aus Meerschweinhaut" viel versprach: <br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 400px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:45 --><img class="serendipity_image_center" width="400" height="560"  src="http://gegenglueck.org/uploads/2011-03-26_kolonie_7_im_Frappant.jpg" title="Kolonie 7 im Frappant" alt="Kolonie 7 im Frappant" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Kolonie 7</div></div><br />
Live war das eher bemüht. Meist zu glatt, selten zwingend. Und Blockflöten kann man sicher gut zum Heizen oder Pfählen von Vampiren verwenden, aber darf sie <strong>NIE NIMMER NICHT</strong> in der Öffentlichkeit im Zusammenhang mit Musikmachen verwenden. 
            </div>
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        <link href="http://gegenglueck.org/archives/394-Papa-Pferd-Erfahrung.html" rel="alternate" title="Papa Pferd Erfahrung" />
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            <name>gegenglueck</name>
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        <published>2011-03-26T00:06:32Z</published>
        <updated>2011-03-26T00:39:43Z</updated>
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        <title type="html">Papa Pferd Erfahrung</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Ich bin auf <a href="http://www.dad-horse-experience.com/" title="Dad Horse Experience">Dad Horse Experience</a> über einen Kurzfilmsoundtrack gestoßen, habe das Internet bemüht und war so einigermassen vorbereitet. Mit <a href="http://www.fredadrett.de" title="Fred Adrett">Herrn Adrett</a>, der ein alter Kenner der Materie ist, radelte ich also vorfreudig zum Hafenklang.<br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 400px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:44 --><img class="serendipity_image_center" width="400" height="514"  src="http://gegenglueck.org/uploads/2011-03-23_Dad_Horse_Experience_im_Hafenklang.jpg" title="Dad Horse Experience im Hafenklang" alt="Dad Horse Experience im Hafenklang" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Dad Horse Experience im Hafenklang</div></div><br />
Allein schon das Ein-Mann-Band-Setup mit Banjo, Fußpedal-Bassorgel und Kazoo ist großartig, aber der schmutzige Kellergospel und die abgründigen Geschichten von toten Hunden an der Autobahn und den gescheiterten Leben dieser Welt bringen dann auch hartgesottene Atheisten wie mich zum beten: "Lord,must fix my soul, turn the shit into gold." Yeah. Und ihr habt was verpasst.<br />
<br />
<a href="http://putamadrebrothers.com/" title="Puta Madre Brothers">Puta Madre Brothers</a> haben danach noch gespielt. Das war auch recht nett, aber am Ende wurde dann doch deutlich, dass man einen Schlagzeuger nicht einfach durch Fusstrommeln der restlichen Bandmitglieder ersetzen kann.  Mir fehlte auch die fanübliche Zurückföhntolle, um das wirklich beurteilen zu können. 
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        <link href="http://gegenglueck.org/archives/393-Schoen-wegbleiben-....html" rel="alternate" title="Schön wegbleiben ..." />
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                    </author>
    
        <published>2011-03-17T23:51:20Z</published>
        <updated>2011-03-18T19:10:07Z</updated>
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        <title type="html">Schön wegbleiben ...</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Keine paar Tage ist der Internet Explodierer 9 alt und schon gibt es <a href="http://blog.s9y.org/archives/227-IE9-has-trouble-with-CSS-Content-Types.html" title="Serendipity Blog über Probleme mit CSS und dem IE9">Probleme</a>. Hier jetzt nicht mehr, man kann mit Internet Explodierern, egal welche Version, nicht mehr auf das Blog zugreifen. Aber was erzähle ich das euch, ihr könnt das lesen und benutzt also einen richtigen Browser (oder versteckt eure Browserkennung, da kann ich auch mit leben).<br />
<br />
Wenn's Probleme damit gibt: Das ist ein ganz schmutziger Hack vom gegenglueck und ist mitnichten den S9Y-Leuten zuzuschreiben. Die bauen eine tolle Software und haben für die nächste Version auch schon eine Lösung für das Problem. 
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        <link href="http://gegenglueck.org/archives/392-Schon-immer!.html" rel="alternate" title="Schon immer!" />
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        <published>2011-03-14T18:43:57Z</published>
        <updated>2011-03-14T18:43:57Z</updated>
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        <title type="html">Schon immer!</title>
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                <div class="serendipity_imageComment_left" style="width: 400px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:43 --><img class="serendipity_image_left" width="400" height="300"  src="http://gegenglueck.org/uploads/bettwurst.jpg" title="Zwei Bettwürste" alt="Zwei Bettwürste" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Zwei Bettwürste!</div></div> 
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        <published>2011-03-01T13:27:14Z</published>
        <updated>2011-03-01T13:33:41Z</updated>
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        <title type="html">Puschenkino 13 - Eine Bettwurst! So was habe ich mir schon immer gewünscht!</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Vel zulange hat es gedauert, aber die grundlegenden Bedürfnisse des Adrettchens mussten bedacht werden, bevor wir endlich die Bettwurst angehen können. Weil dieses Machwerk von Rosa von Praunheim auch nach über 40 Jahren nichts von seinem Schrecken verloren hat, weil wir nicht nur den ersten sondern auch den nahezu unbekannten zweiten Teil zeigen, weil wir trotz Fastenzeit den Konsum von sedierenden Substanzen nahelegen müssen, weil die frischen Frühlingsfarben vielleicht ein bisschen sehr optimistisch sind oder einfach weil es geht - kommet zuhauf:<br />
<br />
Puschenkino 13 - Eine Bettwurst! So was habe ich mir schon immer gewünscht!<br />
<br />
Häh?!? <a href="http://www.bettwurst.com/gallery/bettwurst/" title="Bettwurst">Anregen!</a><br />
<br />
12.03.11 Beginn pünktlich 20:00 Uhr!<br />
Bitte mitbringen: Knabberkram und/oder Getränke (diesmal: stark! viel!!!)<br />
<br />
Es gibt wie immer genau abgezählte Plätze, wovon zwei von uns und diesmal drei von den Bettwurstfanatikern besetzt werden: Verbindliche Zusagen für die verbleibenden Plätze werden in der Reihenfolge ihres Eintreffens registriert. Wer zu spät ist, muss ins Kino gehen. Aber entgegen anders lautender Gerüchte ist das Puschenkino mitnichten immer nach 24 Stunden ausgebucht, es lohnen also auch kurzfristige Anfragen. (Eigentlich eine private Reihe, aber wer hier rechtzeitig anklopft und einen guten Grund nennt, hat Chancen sich zu qualifizieren.) <br />
 
            </div>
        </content>
        
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        <link href="http://gegenglueck.org/archives/389-Song-fuer-Februar-2011-Zea-Weve-got-a-Crisis.html" rel="alternate" title="Song für Februar 2011 - Zea: We've got a Crisis" />
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        <published>2011-02-25T16:16:24Z</published>
        <updated>2011-02-25T16:36:53Z</updated>
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        <title type="html">Song für Februar 2011 - Zea: We've got a Crisis</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Die b<a href="http://gegenglueck.org/archives/386-Fluten-Zea-im-Centro-Sociale.html" title="Zea im Centro Sociale">eim Konzert mitgenommene CD</a> hat es bei mir in die Dauerrotation geschafft. Neben "Bourgois Blues" , "The Fall" Text zu einer alten Bluesnummer und eine fast reine Gitarrennummer, "Song for Electicity" und "We buried indie rock years ago" (von der <a href="http://www.zea.dds.nl/" title="Zea">Zea-Webseite</a>) ist es vor allem "We've got a crisis", das spontanes Kopfnicken und gute Laune auslöst. Ein Text, der einen vorbildlichen Frühachtziger No-Future-Fatalismus transportiert, auch wenn das damals wahrscheinlich noch "Tanz auf dem Vulkan" gehießen hätte. Und Computer waren damals auch noch Feinde. Aber wenn's wegen mir den 8-Bit-Bereich nicht verlassen müsste, ist der Einsatz von Elektrik bei dieser Ein-Mann-Combo durchaus hörbar. Wenn mir nach handgemachtem ist, kann ich immer noch auf den "Black Diamond Express Train To Hell" zurückgreifen, der hier trotz Lokomotivführerstreik eingetroffen ist, zurückgreifen: 3 Traditionals, 5 selbstgestrickte Songs - Folk, wie er sein muss: schmutzig, trunken und pathetisch.<br />
<br />
<br />
 
            </div>
        </content>
        
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        <link href="http://gegenglueck.org/archives/388-Kreiswehrersatzaemter-schleifen!.html" rel="alternate" title="Kreiswehrersatzämter schleifen!" />
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        <published>2011-02-21T21:38:47Z</published>
        <updated>2011-02-21T21:52:30Z</updated>
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        <title type="html">Kreiswehrersatzämter schleifen!</title>
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                Ok, Fefe war<a href="https://blog.fefe.de/?ts=b39cbbf5" title="Fefe über Kreiswehrersatzämter"> mal wieder schneller</a>. Aber ich kann trotz dem nicht umhin, <a href="http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,745532,00.html" title="Kreiswehrersatzämter in Not - Dass ich nicht lache ...">dazu</a> noch einen Satz zu verlieren:<br />
<br />
Geschenkt, die Fummeleien an Flughäfen und anderswo. Geschenkt, das Rumgeschubse der Bullen auf Demos. Noch vor einem stundenlangem Aufenthalt im Bullenkessel von Karwitz und trotz der über 20 Jahre, die inzwischen vergangen sind, werte ich meinen erzwungener Besuch im Kreiswehrersatzamt Goslar als den entwürdigendsten Zusammenprall mit irgendwelche Autoritäten in meinem Leben. Und jetzt, wo euch nichtmal mehr die Bundeswehrmacht braucht, fangt nicht an, auf Mitleid zu machen. Ihr ward immer schon überflüssig und müsst weg. Wegen mir kann man euch, die ihr jahrzehntelang in den Kreiswehrersatzämtern der Republik Menschen misshandelt habt, irgendwo nackt auf eine Verkehrsinsel binden und täglich mit frischer Scheiße beschmeißen. Ich werde dann immer noch jedem erklären, dass das viel zu gut für euch ist. 
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        <link href="http://gegenglueck.org/archives/387-Song-fuer-Januar-2011-Civil-Civic-Less-Unless.html" rel="alternate" title="Song für Januar 2011 - Civil Civic: Less Unless" />
        <author>
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        <published>2011-02-12T16:19:33Z</published>
        <updated>2011-02-12T16:49:00Z</updated>
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        <title type="html">Song für Januar 2011 - Civil Civic: Less Unless</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Eigentlich wollte ich mir immer mal notieren, welcher Song wann gerade in meiner Rotation ganz oben steht. Wo mir gerade noch erinnerlich ist, was letzten Monat war und mir das auch für diesen klar ist, schiebe ich also den für Jänner hier schnell nach und haue möglichst bald den für Februar raus. Wahrscheinlich halte ich das dann auch bis mindestens März durch. Listenkacke. Verbindlichkeiten. Hey, hier ist das Internet!<br />
<br />
Vermutlich bin ich über <a href="https://badpandarecords.wordpress.com/2010/12/06/badpanda059/" title="Bad Panda Records - Civil Civic">Bad Panda</a> auf <a href="http://civilcivic.com/" title="Civil Civic">Civil Civic</a> gestossen. Wie immer ein paar Wochen hinterher ... Die Band hätte ich vermutlich letzten Sommer mit den High Quality Girls im <a href="http://www.hafenklang.org" title="Hafenklang Hamburg">Hafenklang</a> gesehen, wäre ich nicht auf der Flucht vor dem WM-Nazionalwahn ein paar tausend Kilometer entfernt gewesen. Mehr noch als der von Bad Panda präsentierte Song "Lights On A Leash" hat es mir der Song "Less Unless" angetan. Als es noch kein Video davon gab, schlug die Band vor: "We recommend imagining a beach party being hit by a tsunami." - kann ich ehrlich gesagt nicht beurteilen, ich gehe nicht auf Strandpartys. Aber was Civil Civic, die auch ein sehr <a href="http://www.civilcivic.blogspot.com/" title="Civil Civic Blog">unterhaltsames Blog</a> betreiben, dann <a href="http://www.youtube.com/watch?v=XnbnuY7Kxhc" title="Civil Civic - Less Unless Video">als Video abgeliefert</a> haben, lief hier in der Dauerschleife. <strong>Mich</strong> bringt das zum Grinsen und Kopfnicken.<br />
<br />
<br />
<br />
 
            </div>
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        <link href="http://gegenglueck.org/archives/386-Fluten-Zea-im-Centro-Sociale.html" rel="alternate" title="Fluten / Zea im Centro Sociale" />
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        <published>2011-02-10T23:29:23Z</published>
        <updated>2011-02-10T23:45:08Z</updated>
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        <title type="html">Fluten / Zea im Centro Sociale</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Nach der Renovierung des <a href="http://www.centrosociale.de" title="Centro Sociale">Centro Sociale</a>, das nun den Charme einer Seniorenresidenzkantine versprüht, präsentierte das erweiterte Wohnzimmer am 04.02. das erste Konzert. Die Hamburger Band Fluten fängt an, und wir waren leider nich zu spät. Laut Eigenbeschreibung mit "Wurzeln im Post-Hardcore, [BLAH - entfernt vom gegenglueck] und ganz sicher ohne Zeigefinger." Und das war dann noch viel schlimmer, als man befürchten musste. Laut ohne Lärm, U2esken von der Gitarre, Deutschrockgenuschel mit <a href="http://www.stupidedia.org/stupi/Schnurrbart" title="Schnurrbart in der Stupidedia">Schnurrbärten</a>* - selbst mit dem Covern von Top40-Songs und Fußballhymnen könnte hier kein Schaden mehr angerichtet werden. Also verbessern wir die Bandinfo: "Verhaftet im Schülerbandtum, [BLAH - gegenglueck], und ganz sicher ohne Eier." Ekelhaft.<br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 450px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:42 --><img class="serendipity_image_center" width="450" height="600"  src="http://gegenglueck.org/uploads/2011-02-04_zea.jpg" title="Zea im Centro Sociale" alt="Zea im Centro Sociale" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">We've got Crisis and Dance to the Sound of Sirens.**</div></div><br />
<br />
Dann kam <a href="http://www.zea.dds.nl/" title="Zea">Zea</a>, der einzelner Niederländer auf dem Photo**, der schon durch den "niedlichen" Akzent bei den Damen gepunktet hat. Computerpunkpop mit Telecaster. Klingt schwierig. War es aber nicht. Nicht mehr ganz 8bit, das im Ansatz Anklingen von Billy Bragg tolerierbar, einigermassen schmissig und frei von Gitarrensoli versöhnte Zea noch mit dem Konzertabend. Am Ende ein bisschen kurzer Auftritt. Wie sich beim nachträglichen Anhören der Konserve herausstellt, hätte auch ein besseres Textverständnis nicht gestört.<br />
<br />
Damit in der Seniorenkantine dann aber bloss keine gute Stimmung aufkam, durften die Schnurrbärte von Fluten das Publikum mit lauter, aber schrecklicher Stampfpopkacke vertreiben.<br />
<br />
* Deshalb auch kein Photo. Das hält meine Kamera nicht aus.<br />
** Wie immer rotstichig. Früher gab es doch auch Lampenfolien in anderen Farben, oder nicht? 
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        <link href="http://gegenglueck.org/archives/385-Some-more-technical-hints-for-Egypt.html" rel="alternate" title="Some more technical hints for #Egypt" />
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            <name>gegenglueck</name>
                    </author>
    
        <published>2011-01-31T17:58:55Z</published>
        <updated>2011-01-31T18:59:58Z</updated>
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        <title type="html">Some more technical hints for #Egypt</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Cleaned up stuff from <a href="http://pastebin.com/raw.php?i=9jJUku77" title="http://pastebin.com/raw.php?i=9jJUku77">here</a><br />
<br />
* How to circumvent the communications blackout in #Egypt http://slink.us?lr in Arabic <br />
* TOR Bridge 189.129.67.78:443 04FD6AE46E95F1E46B5264528C48EA84DB10CAC4<br />
* #Egypt hams are on 7.050-7.200 MHz LSB<br />
* Egypt Gov only blocking by DNS. So try IPs:<br />
-> Twitter try 128.242.245.148 or 128.242.240.52<br />
-> Facebook 69.63.189.11 or 69.63.189.34<br />
* VPN<br />
-> VPN Server http://texnomic.com/url/2L is now stable and open for FREE to ALL<br />
-> FREE VPN Server to bypass ANY Blockage on ANY ADSL or Cell Network. Domain: Cloud.Texnomic.com User: FreeEgypt Pass: #Jan25<br />
* Tor: Help the Egypt Revolutionaries by overcoming the Firewall https://www.accessnow.org<br />
* Dialup:<br />
-> We are now providing dialup modem service at +46850009990. user/pass: telecomix/telecomix (only for #egypt, respect that PLEASE!).<br />
-> People of Egypt ONLY! Use this dial-up provided by friends in France to go online: +33172890150 (login 'toto' password 'toto')<br />
-> Nour DSL is still working in Egypt, Dial up with 0777 7776 or 07777 666<br />
<br />
Take care.<br />
    <br />
 
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        <link href="http://gegenglueck.org/archives/384-Working-around-Egyptian-Censorship.html" rel="alternate" title="Working around Egyptian Censorship" />
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            <name>gegenglueck</name>
                    </author>
    
        <published>2011-01-30T12:13:19Z</published>
        <updated>2011-01-30T12:25:47Z</updated>
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        <title type="html">Working around Egyptian Censorship</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                While the news from Egypt are both encouraging and horrifying, it's hard to get in touch with people within the country. Internetaccess, phonelines, tv - all  this is target for egyptian attempts to censor and block information. So gegenglueck - worrying about friends who where online at least yesterday - spreads some ressources / hints. Maybe it helps.<br />
<br />
A collection of good ressources for news at <a href="http://irevolution.wordpress.com/2011/01/28/following-developments-in-egypt/" title="Where to follow news from Egypt">iRevolution</a>.<br />
<br />
Internet access seems to be possible via dial up! A good ressource is <a href="http://werebuild.eu/wiki/Egypt/Main_Page" title="http://werebuild.eu/wiki/Egypt/Main_Page">werebuild</a> - if you can check for updates there! Below a copy of the dialup info:<br />
<br />
* A more updated pad with modem pools here: http://pad.telecomix.org/modempools<br />
<br />
* A dialup guide for cell phones and lots of numbers: http://manalaa.net/dialup Manal and Alaas<br />
<br />
* A french ISP, offer a free dial-up internet access against egypt censorship.<br />
Number : +33 1 72 89 01 50. Login/Password: toto <br />
http://blog.fdn.fr/post/2011/01/28/Censure-de-l-internet-en-%C3%89gypte-:-une-humble-action-de-FDN<br />
<br />
* We are now providing dialup modem service<br />
Number: +46850009990. user/pass: telecomix/telecomix<br />
<br />
* “free” PPP dial-up access on Madrid, Spain:<br />
+34 912910230. user:internetforegypt@trovator.com / pass:internetforegypt<br />
<br />
* Dutch non-registred dialup ISP. Non-hidden phone number required, SMTP blocked<br />
Number: +31 20 7155593. Login: buitenland@inbellen.org, no password [http://www.inbellen.org/?p=1]<br />
<br />
* Massive list of american ISP dialups: <br />
Login/pass: guest/password<br />
<br />
* Bainbridge:         (206) 312-1000<br />
* Bainbridge:         (206) 312-1500<br />
* Bainbridge:         (206) 312-2500<br />
* Bainbridge:         (206) 312-3700<br />
* Bellevue:         (425) 786-1000<br />
* Bellevue:         (425) 786-1111<br />
* Bellevue:         (425) 786-7777<br />
* Bellevue:         (425) 786-5073<br />
* Black Diamond:         (360) 469-1000<br />
* Black Diamond:         (360) 469-1111<br />
* Black Diamond:         (360) 469-2000<br />
* Black Diamond:         (360) 469-2222<br />
* Buckley:         (360) 761-6000<br />
* Buckley:         (360) 761-6111<br />
* Buckley:         (360) 761-6101<br />
* Buckley:         (360) 761-6102<br />
* Centralia:         (360) 523-1000<br />
* Centralia:         (360) 523-1111<br />
* Centralia:         (360) 523-1001<br />
* Centralia:         (360) 523-1002<br />
* Graham:         (253) 780-1000<br />
* Graham:         (253) 780-1100<br />
* Graham:         (253) 780-2000<br />
* Graham:         (253) 780-2020<br />
* Hoodsport:         (360) 717-1000<br />
* Hoodsport:         (360) 717-1111<br />
* Hoodsport:         (360) 717-1122<br />
* Hoodsport:         (360) 717-1133<br />
* Olympia:         (360) 515-3000<br />
* Olympia:         (360) 515-3001<br />
* Olympia:         (360) 515-3030<br />
* Olympia:         (360) 515-3131<br />
* Seattle:         (206) 495-1000<br />
* Seattle:         (206) 424-1111<br />
* Seattle:         (206) 337-5050 *<br />
* Seattle:         (206) 337-5252 
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        <link href="http://gegenglueck.org/archives/382-Herausforderungen.html" rel="alternate" title="Herausforderungen" />
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            <name>gegenglueck</name>
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        <published>2011-01-20T21:26:28Z</published>
        <updated>2011-01-21T16:17:09Z</updated>
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        <title type="html">Herausforderungen</title>
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                Da kann man Frau Holder nur zu <a href="http://www.fritz.de/neues_wort/aktuell/2011/01/beitrag4702.html" title="Offener Brief an Kristina S.">der klaren Ansage</a> gratulieren und sich anschließen:<br />
<br />
<blockquote>Ich wünsche Ihnen Sodbrennen, Wasserbeine, Müdigkeit, Krampfadern und Hämorrhoiden – wenigstens körperlich gleiche Herausforderungen.</blockquote><br />
<br />
Ich lege von meiner Schwägerin noch die Schwangerschaftsdiabetis drauf. Und dann am Besten ab mit den Schlechtenbergs und Onkel Kerni ins Feriencamp nach Afghanistan.<br />
<br />
UPDATE: War ja klar, da sagt mal jemand ehrlich, wie es ist, und schwups wird der Originalbeitrag vom öffentlich-schlechten Dummfunk offline genommen. <a href="http://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/?p=21711" title="Kraftfuttermischwerk als Internetgedächtnis: Offener Brief an Kristina S.">Gut, dass das Internet nichts vergisst</a>. 
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